4.446 Menschen betroffen
Blindgänger in Lindenthal ist entschärft
Aktualisiert am 11.05.2026 – 14:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Weltkriegsbombe ist in Köln-Lindenthal entdeckt worden. Am Montag müssen rund 4.446 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Der aktuelle Stand.
Die bei Bauarbeiten im Bereich „Am Mönchshof“ in Köln-Lindenthal entdeckte Weltkriegsbombe ist am Montagnachmittag entschärft worden. Das teilte die Stadt Köln mit. Der Blindgänger wird nun abtransportiert.
Wie der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland erklärte, handelte es sich bei dem Fundstück um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder.
Die Evakuierung des Gebiets hatte am Vormittag begonnen. In einem Radius von 500 Metern um den Fundort ist ein Evakuierungs- und Sperrbereich eingerichtet worden. Auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind liegt in dieser Zone. Nach Angaben der Stadt mussten rund 4.446 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
Der Evakuierungsradius soll am Nachmittag noch teilweise aufrechterhalten werden, da rund 100 Krankentransporte die freien Straßen brauchen, um ihre Patienten zurück in ihre Wohnungen zu bringen. Auch die KVB-Linien 7 und 136 können deshalb noch nicht über die Dürener Straße fahren.
Bombenfund in Köln: Anlaufstelle in der Theodor-Heuss-Realschule

Alle Schulen und Kitas im Evakuierungsbereich blieben wegen der Evakuierung am Montag geschlossen. Die Stadt Köln bat Eltern, sich darauf einzustellen. Eine Anlaufstelle richtete die Stadt in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße 50 in Köln-Sülz ein. Sie hatte seit 9 Uhr geöffnet. Der Unterricht fällt dort deshalb ebenfalls aus.









