Drei Geheimrezepte
Was essen bei Durchfall?
Aktualisiert am 18.07.2026 – 07:14 UhrLesedauer: 3 Min.
Wer unter akutem Durchfall leidet, muss nicht gleich zu Medikamenten greifen. Die Zutaten für einige Hausmittel finden sich direkt in der Küche.
Durchfallgeplagte haben in der Regel wenig Appetit und fühlen sich einfach nur elend. Auch wenn die Beschwerden normalerweise von selbst vorübergehen, muss der Körper dennoch mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt werden. Daher ist es ratsam, nach jedem flüssigen Stuhlgang etwas zu trinken, zum Beispiel (stilles) Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsaft. Doch was lässt sich bei Durchfall gut essen und trägt womöglich noch zur Besserung bei? Die folgenden drei Rezepte können die Beschwerden lindern.
Rezept Nr. 1: Gekochter Reis mit Salz
In Salzwasser weich gekochter Reis kann bei Durchfall helfen. Die beim Kochen entwickelten Schleimstoffe beruhigen den gereizten Darm, und das Salz kann verloren gegangene Elektrolyte zum Teil ersetzen.
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Das Rezept ist denkbar einfach: Man kocht eine Tasse Reis (am besten geschälten) mit zwei Tassen Wasser und einem halben Teelöffel Salz auf und lässt den Reis ziehen, bis er weich ist. Handelt es sich nur um leichten Durchfall, lässt sich der Reis mit etwas gekochter Zucchini oder Möhre anreichern.
Rezept Nr. 2: Morosche Möhrensuppe
Auch die sogenannte Morosche Möhrensuppe (benannt nach dem Kinderarzt Ernst Moro) kann bei Durchfall die Beschwerden lindern. Denn das in den Möhren enthaltene Pektin kann Flüssigkeit im Darm binden. Beim Zubereiten werden zudem Mehrfachzucker (Oligosaccharide) frei, welche sich bei bakteriell verursachtem Durchfall an die Erreger anheften. Dadurch können diese nicht an die Darmwand andocken und werden mit dem Stuhlgang ausgeschieden.
Das Rezept ist denkbar einfach: 500 Gramm geschälte und klein geschnittene Möhren werden in einem Liter Wasser eine Stunde lang gekocht und dann mit dem Kochwasser püriert. Der so entstandene Brei wird erneut mit Wasser auf einen Liter aufgefüllt und mit drei Gramm Kochsalz abgeschmeckt. Die Suppe sollte am besten mehrfach täglich in kleinen Mengen verzehrt werden.
Rezept Nr. 3: Geriebener Apfel
Gegen Durchfall hat sich außerdem geriebener roher Apfel bewährt. Der in der Schale enthaltene natürliche Quellstoff Pektin kann flüssigen Stuhl im Darm eindicken und zudem bakterielle Giftstoffe im Darm binden.
Das Rezept ist denkbar einfach: Für die Rohapfeldiät 250 bis 300 Gramm Äpfel waschen, mit Schale (ohne Kerngehäuse/Kerne) fein reiben und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Dann vor dem Verzehr etwa 15 Minuten stehen lassen, damit sich genügend Pektine bilden. Den Brei in fünf Portionen aufteilen und über den Tag verteilt zu sich nehmen.
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