Hagel und Sturmböen
In Deutschland werden starke Gewitter und Tornados erwartet
04.06.2026 – 08:14 UhrLesedauer: 3 Min.
In einigen Teilen Deutschlands wird am Donnerstag Fronleichnam gefeiert. Doch das Wetter steht Outdoor-Aktivitäten meist im Weg.
Am Donnerstag bringt ein Sturmtief Deutschland ungemütliches, teils gefährliches Wetter: Im Südwesten sind am Feiertag Fronleichnam kräftige Gewitter mit Sturmböen, Hagel und Starkregen möglich. Dort seien auch Orkanböen mit zu 129 Kilometern pro Stunde und kurzlebige Tornados nicht ausgeschlossen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Im Südosten kann es demnach am Abend kräftig gewittern. Zumindest deutlich auffrischende Südwest- und Westwinde prognostiziert der DWD für die Nordwesthälfte Deutschlands – gebietsweise sind stürmische Böen möglich.
Deutschland gelange in den Einflussbereich eines Sturmtiefs bei Schottland, hieß es zur Erklärung. Besonders ist der Südwesten betroffen: Im Tagesverlauf gibt es in diesem Bereich teils kräftige Gewitter. Möglich sind kleinkörniger Hagel, Sturmböen mit bis zu 90 Kilometer pro Stunde und lokaler Starkregen mit 20 Liter Wasser pro Quadratmeter in kurzer Zeit.
Wer den Feiertag Fronleichnam in Bayern draußen verbringen möchte, sollte das in der ersten Tageshälfte machen. Ab Mittag breitet sich von Franken und Schwaben her schauerartiger Regen in Bayern aus, örtlich gibt es Gewitter. Dabei können innerhalb einer Stunde bis zu 15 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Am längsten trocken bleibt es voraussichtlich in Niederbayern, der Oberpfalz und an den östlichen Alpen. Dort sind zeitweise auch sonnige Abschnitte möglich, bevor am Nachmittag ebenfalls Schauer und Gewitter aufziehen. Die Temperaturen erreichen 17 bis 25 Grad in Nordbayern und 21 bis 25 Grad in Südbayern. Dazu weht ein teils kräftiger Südwestwind, der auch abseits von Gewittern spürbar böig ausfallen kann.
In Baden-Württemberg liegen die Höchstwerte laut DWD bei 16 Grad im Bergland und bis 22 Grad am Rhein. Dazu kommt in Böen starker bis stürmischer Südwestwind, bei Gewittern und auf den Schwarzwaldgipfeln Sturm- oder schwere Sturmböen.
Im Osten Deutschlands wird es wärmer
Weiter nördlich in Niedersachsen und Bremen beginnt der Tag mit Wolken und vereinzelten Schauern bei 18 bis 21 Grad. Gegen Mittag werden dann ebenfalls teils kräftige Gewitter erwartet. Diese gehen meist mit einem böigen Wind einher. Nachts fallen die Temperaturen auf bis zu 8 Grad im Harz, Gewitter und Schauer nehmen ab.
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegen zumindest die Temperaturen mit 21 bis 26 Grad im sommerlichen Bereich. Doch auch hier wird der Gang vor die Haustür bei starkem Regen, Gewittern sowie Sturmböen und Hagel ein eher unangenehmes Unterfangen.









