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Home » Symptome, Test, Behandlung & Prävention
Gesundheit

Symptome, Test, Behandlung & Prävention

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 20, 2026
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Symptome, Test, Behandlung & Prävention

Für ein Burn-out-Syndrom sind die Betroffenen also immer selbst mitverantwortlich – etwa durch ihre Einstellungen und Verhaltensweisen. Darum hält sich ein Burn-out oft selbst aufrecht. Dies bedeutet aber auch, dass alle selbst viel zur Vorbeugung beitragen können.

Burn-out-Syndrom: Diagnose

Bei Anzeichen für ein Burn-out-Syndrom besteht der erste Schritt zur Diagnose in einem ausführlichen Gespräch – etwa mit der Hausärztin oder dem Hausarzt: Angaben zu den körperlichen und psychischen Beschwerden sowie zur beruflichen oder außerberuflichen Tätigkeit liefern wertvolle Hinweise.

Zusätzlich können standardisierte Fragebögen zur Selbstauskunft helfen, den Verdacht auf ein Burn-out-Syndrom zu erhärten. Der gängigste Fragebogen heißt Maslach-Burn-out-Inventar (engl. Maslach Burnout Inventory, MBI). Er ist für verschiedene Berufsgruppen verfügbar.

Allerdings ist umstritten, wie aussagekräftig solche Fragebögen wirklich sind. Denn ursprünglich waren sie gar nicht dazu gedacht, ein Burn-out-Syndrom zu diagnostizieren, sondern dienten der wissenschaftlichen Forschung. Außerdem ist unklar, ob Fragebögen einen Burn-out wirklich erfassen und von anderen Krankheiten abgrenzen können.

Um ein Burn-out-Syndrom zu diagnostizieren, muss die Ärztin oder der Arzt darum sichergehen, dass die Beschwerden keinen anderen Grund haben. Etwa eine Depression, ein chronisches Erschöpfungssyndrom, eine Angststörung oder Probleme infolge des Konsums von Substanzen, die Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen (wie Alkohol, Drogen usw.).

Schon gewusst?

In der deutschen Version des zur Klassifikation und Einordnung von Krankheiten verwendeten ICD-10-Codes der WHO kommt das Burn-out-Syndrom nicht vor. Beim Angeben der Diagnose in der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung müssen sich Ärztinnen und Ärzte darum mit einem anderen Code behelfen, etwa mit „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ (ICD-10: Z73).

Burn-out-Syndrom: Behandlung

Beim Burn-out-Syndrom zielt die Behandlung vor allem darauf ab, die Stressverarbeitung zu verbessern. Dabei kann eine ambulante Psychotherapie helfen. Bei einem stark ausgeprägten Burn-out ist es manchmal auch sinnvoll, sich stationär in einer psychotherapeutischen Akut- oder Rehabilitationsklinik behandeln zu lassen.

Gut zu wissen

Die Gründe, die zum Burn-out-Syndrom geführt haben, lassen sich gut nachvollziehen. Damit ist die beste Voraussetzung gegeben, die bestehenden Probleme zu lösen.

Es gibt verschiedene psychotherapeutische Verfahren, die bei Burn-out zum Einsatz kommen können. Etwa die kognitive Verhaltenstherapie oder Ansätze, die Arbeitgeber, Familie und/oder das weitere soziale Umfeld in die Behandlung einbeziehen. Wie wirksam die einzelnen Methoden sind, ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt.

Stress, lass nach

In den Therapiesitzungen werden zunächst die Stressfaktoren identifiziert, die zum Burn-out-Syndrom geführt haben. Anschließend gilt es, bei der Wahrnehmung, den Gedanken und Gefühlen sowie beim Verhalten der Betroffenen anzusetzen und notwendige Veränderungen herbeizuführen.

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