Bolt, Uber und Taxis
Streit über Preise: Gespräche mit Stadt Köln sind gestartet
06.05.2026 – 16:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der geplanten Einführung von Mindestpreisen für Fahrdienstleister wie Uber und Bolt treffen sich die Verantwortlichen zu einem Runden Tisch. Die Kritik hält an.
Allerdings lässt die derzeitige Regelung eine Hintertür offen: Als Allgemeinverfügung gilt die Einführung der Mindestpreise nur temporär, außerdem forderten Teile der Kölner Politik auch einen Runden Tisch. An diesem sollen Lösungen besprochen werden, mit denen sowohl Anbieter wie Uber, Bolt oder FreeNow, als auch die Taxiunternehmen leben können.
Am Mittwoch kamen Vertreter aller Betroffenen an einem Runden Tisch zusammen. Mit dabei waren neben Uber, Bolt und FreeNow auch zwei lokale Mietwagenunternehmen und ein Taxibetreiber sowie der Taxiruf Köln und die IHK. Von städtischer Seite nahmen Stadtdirektorin Andrea Blome und Vertreter aus dem Rechts- und Ordnungsamt an dem Gespräch teil.
Im ersten Gespräch ging es zunächst nur darum, die Interessen aller Seiten zu sammeln und mögliche weitere Schritte zu besprechen. Das Format soll bald fortgesetzt werden. Ein Stadtsprecher sagte t-online, dass ein Folgegespräch für den Herbst vorgesehen sei.
Im Vorfeld hatten die Fahrtenvermittler erneut auf eine Abschaffung des Mindestpreises gepocht. Bolt führt etwa eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey an, wonach sich 78,6 Prozent der Nutzer von Fahrtenvermittler-Apps gegen einen Mindestpreis zugunsten der Taxibranche aussprechen. Bolt-Chef Hahn nannte das Vorhaben eine „Taxi-Steuer“ für Verbraucher.











