„Unsere herzliche Anteilnahme“
Kölner Politiker stirbt mit 78 Jahren – Partei trauert
06.05.2026 – 15:43 UhrLesedauer: 1 Min.

Udo Hanselmann, Kölner SPD-Poltiker und stellvertretender Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, ist tot. Der Sozialdemokrat wurde 78 Jahre alt.
Die Kölner SPD und viele weitere Menschen trauern um das langjährige Parteimitglied Udo Hanselmann. Wie die SPD auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online bestätigte, verstarb Hanselmann am Donnerstag, 30. April, im Alter von 78 Jahren. Der Politiker war seit 2015 Mitglied der Bezirksvertretung Ehrenfeld und seit 2020 der 1. Stellvertretende Bürgermeister des Stadtbezirks Ehrenfeld.
Hanselmann wurde in Leverkusen geboren und wuchs in Dormagen nördlich von Köln auf. In den 60er-Jahrne absolvierte er eine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann, 1979 machte er eiinen Abschuss als Diplom-Pädagoge an der Universität zu Köln. Von 1982 bis 2002 war Hanselmann als Referatsleiter im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) tätig.
Laut dem Dormagener Regionalmagazin „Dormago“ sei Hanselmann dem Rheinland stets treu geblieben. „Als der Gewerkschaftsbund seinen Hauptsitz Düsseldorf in die Bundeshauptstadt verlegte, ging er nicht mit nach Berlin“, schreibt das Magazin in einem Nachruf auf den Sozialdemokraten.
Neben seiner 54-jährigen Mitgliedschaft in der SPD engagierte sich Hanselmann ehrenamtlich, beispielsweise im Ossendofer Karnevalsverein und der Bürgervereinigung Ossendorf. 2003 war er zwischenzeitlich zudem Inhaber einer Gaststätte in Köln-Ehrenfeld.
Die beiden Co-Parteivorsitzenden der Kölner SPD, Claudia Walther und Andre Schirmer, äußern sich zum Tod Hanselmanns betroffen. Der 78-Jährige sei ein „hoch engagierter Sozialdemokrat“ gewesen, seinen Tod bezeichnen sie als „plötzlich und erwartet“. „Wir denken an seine Familie und seine Freunde. Unsere herzliche Anteilnahme. Udo wird fehlen!“










