Erstes WM-Viertelfinale
Haaland schockt Brasilien: Norwegens historischer Sieg
Aktualisiert am 06.07.2026 – 08:43 UhrLesedauer: 3 Min.
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Lange sieht es beim WM-Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen nach einem Unentschieden aus. Doch dann kommt der Moment von Erling Haaland.
Die norwegische Fußball-Nationalmannschaft hat erstmals in der Geschichte ein WM-Viertelfinale erreicht. Im Achtelfinale in New Jersey besiegte das Team von Trainer Ståle Solbakken Brasilien 2:1 (0:0). Dabei waren die Norweger bereits in der dritten Minute durch Patrick Berg in Führung gegangen, der Treffer zählte wegen einer vorangegangenen Abseitsstellung aber nicht.
Im Anschluss verschoss Brasiliens Bruno Guimarães einen Elfmeter (14.). Danach flachte das Niveau der Partie ab, bis tief in die zweite Halbzeit. In der Schlussviertelstunde kam es zum Auftritt von Erling Haaland, der per Doppelpack (79. und 90.) das Spiel entschied. Auch der späte Elfmetertreffer in der Nachspielzeit durch Neymar (90.+10) konnte daran nichts mehr ändern.
Im Video | Neymar in Tränen aufgelöst
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So lief das Spiel
Es war das erwartete enge Duell im Final-Stadion dieser WM – und es ging direkt mit zwei Aufregern los. Patrick Berg traf nach nicht einmal drei Minuten zum vermeintlichen 1:0 für Norwegen, der frühere Leipziger Alexander Sørloth hatte zuvor aber im Abseits gestanden. Den vielen Brasilien-Fans war der Schreck in die Glieder gefahren – und nur kurz später wurden sie wieder emotional.
Nach einem klaren Foul von Norwegens Verteidiger Kristoffer Ajer an Matheus Cunha gab es Elfmeter für die Südamerikaner. Dass der amerikanische Schiedsrichter Ismail Elfath nicht direkt, sondern erst nach einem Hinweis des Videoassistenten auf Strafstoß entschied, verwunderte.
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„Ich finde, dass die Entscheidungsqualität der Schiedsrichter auf dem Platz nachlässt“, sagte Ex-Bundesliga-Referee Patrick Ittrich als Experte bei MagentaTV. Er verwies aber auch darauf, dass die Videoassistentin ein vorangegangenes Foul an Norwegens Antonio Nusa dem 44-jährigen Elfath nicht gezeigt habe. Es hätte also gar nicht zur Elfer-Szene kommen dürfen.
Die Brasilianer ließen die große Chance zur Führung ohnehin liegen. Bruno Guimarães scheiterte nach verzögertem Anlauf am ehemaligen Leipziger Torwart Ørjan Nyland (14.). Der 35-Jährige parierte auch später noch mal stark gegen Vinícius Júnior (40.), einen der bis dahin auffälligsten Brasilianer.
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