Behörden bestätigen
Boeing 737 ins Arabische Meer gestürzt
Aktualisiert am 09.07.2026 – 06:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Boeing 737 der pakistanischen Airline K2 Airways ist über dem Arabischen Meer abgestürzt. Fünf Crewmitglieder waren an Bord.
In der Nacht auf den 8. Juli ist eine Frachtmaschine des Typs Boeing 737 der pakistanischen Cargo-Airline K2 Airways vom Radar verschwunden. Zwölf Stunden später steht fest: Die Maschine ist über dem Arabischen Meer abgestürzt. Rettungs- und Suchteams haben am Mittwochnachmittag Wrackteile des Flugzeuges geortet.
Die Trümmer wurden rund 53 Seemeilen südlich von Ormara geborgen, teilte Pakistan Airports Authority (PAA) in den sozialen Medien mit. Der pakistanische Premierministers Shehbaz Sharif bestätigte den Absturz ins Arabische Meer. In einer Stellungnahme drückte er den Familien der Besatzung sein Beileid aus.
- Jetzt fällt auch der Dreamliner: Die Krisengeschichte von Boeing
- Pilot bricht Reise ab: Blitz trifft Urlaubsflieger im Steigflug
80 Minuten nach Start verschwindet die Boeing 737 vom Radar
Nach Angaben der pakistanischen Flughafenbehörde hatte die Besatzung um 21:18 Uhr Ortszeit (06:18 Uhr deutscher Zeit) eine Störung des Navigationssystems gemeldet. Das Kontrollzentrum in Karatschi übernahm daraufhin die Führung des Fluges. Drei Minuten später begann die Frachtmaschine plötzlich zu sinken.
Die Boeing verlor stark an Höhe. Daten von Flightradar24 zeigen, dass die Maschine wohl zunächst an Höhe verlor, dann wieder stieg und anschließend mit einer Geschwindigkeit von 6.830 Metern pro Minute abrupt abstürzte.
Schließlich gingen laut der Flughafenbehörde der Radarkontakt und die Kommunikation verloren. Die Maschine verschwand rund 80 Minuten nach dem Beginn ihres zweistündigen Flugs von Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Karatschi, Pakistan, vom Radar.
Fünf Besatzungsmitglieder der Boeing 737 vermisst
Premier Sharif äußerte sich bestürzt über den tragischen Vorfall. Er habe die zivile Luftfahrtbehörde, die Marine und die Luftwaffe angewiesen, die Rettungsmaßnahmen zu intensivieren.
Die Fünf Besatzungsmitglieder, darunter ein Pilot, ein Erster Offizier, ein Ladungsmeister und zwei Techniker, werden weiter vermisst.
- „Für Deutschland außergewöhnlich hoch“: Dritte Hitzewelle kommt – doch diesmal wird etwas anders










