Bevölkerung in Angst
Dreifach-Erdbeben erschüttert Griechenland
07.06.2026 – 14:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Mittag lässt ein erstes Beben Griechenlands zweitgrößte Insel erzittern. Es folgen weitere Erschütterungen. Häuser sind beschädigt, es kommt zu Erdrutschen.
Eine Serie von mehreren mittelschweren Erdbeben hat am Sonntag Griechenland erschüttert. Los ging es um 12.58 Uhr Ortszeit. Das erste Beben hatte dem griechischen Rundfunk zufolge eine Stärke von 4,8 auf der Richterskala, das Epizentrum lag auf Griechenlands zweitgrößter Insel, der Insel Euböa (Evia).
Es folgten mehrere Nachbeben. Eines erreichte eine Stärke von 4,3. Das bisher schwerste Beben mit einer Magnitude von 5,2 traf die Insel um 13.02 Uhr und versetzte nach Berichten örtlicher Medien die Bevölkerung in Angst. Die Erschütterungen waren auch in der rund 90 Kilometer südlich gelegenen Hauptstadt Athen deutlich zu spüren.
Erdbeben in Griechenland: Schäden an Häusern und Erdrutsche
In der Gemeinde Mantoudi-Limni-Agia Anna kam es laut dem örtlichen Bürgermeister zu umfassenden Erdrutschen. Bislang seien jedoch keine Verletzten gemeldet worden, hieß es. Rettungsteams seien vor Ort.
Straßen seien beschädigt worden, hieß es. Mehrere Häuser wiesen nach den Beben teils große Risse auf. In einem Fall sei eine Mauer eingestürzt.
Weitere Beben werden erwartet
Der Präsident der griechischen Erdbebenbehörde OASP sagte der Zeitung „Ta Nea“, er rechne mit weiteren Beben in den kommenden Stunden. Dies zeige die Erfahrung. Er gehe aber nicht davon aus, dass höhere Magnituden erreicht werden. Die weiteren Beben würden vermutlich eine ähnliche Stärke wie die bisherigen haben.
Griechenland liegt in einer seismisch aktiven Zone, in der sich die afrikanische und die eurasische Platte gegeneinander verschieben. Dadurch kommt es immer wieder zu teils spürbaren Erdbeben, auch in dicht besiedelten Gebieten wie der Region um Athen.










