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Home » Was Fieber bei Hitze bedeuten kann – und was hilft
Gesundheit

Was Fieber bei Hitze bedeuten kann – und was hilft

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 25, 2026
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Was Fieber bei Hitze bedeuten kann – und was hilft

Erhöhte Temperatur durch Hitze

Was Fieber bei Hitze bedeuten kann – und was hilft


Aktualisiert am 25.06.2026 – 12:43 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Hitze kann die Körpertemperatur deutlich ansteigen lassen, was zwar kein richtiges Fieber, aber ebenfalls eine Gefahr für die Gesundheit ist. (Quelle: fizkes/getty-images-bilder)

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Ist die Körpertemperatur durch Hitze erhöht, steckt kein Fieber im eigentlichen Sinne dahinter – Grund zur Sorge besteht dennoch. Was ist zu tun?

Egal, wie heiß oder kalt es draußen ist: Der menschliche Körper strebt immerzu danach, seine Kerntemperatur bei etwa 37 Grad zu halten. Bei diesem Wert funktionieren nämlich alle lebenswichtigen Vorgänge optimal.

Bei erhöhten Außentemperaturen setzt der Organismus daher gleich mehrere Maßnahmen in Gang, um nicht zu überhitzen. Etwa erweitern sich die in der Haut gelegenen Blutgefäße, damit vermehrt Wärme aus dem Körperinneren nach außen geleitet und abgegeben werden kann. Vor allem aber produziert die Haut bei Hitze mehr Schweiß, der beim Verdunsten ebenfalls kühlend wirkt.

Unter bestimmten Umständen kann es allerdings passieren, dass diese Mechanismen zur Abkühlung nicht richtig funktionieren. Ist die Luft zum Beispiel zu feucht, kann der Schweiß nur zu einem deutlich geringeren Anteil verdunsten. Gefährlich wird es auch, wenn zu wenig Flüssigkeit für die Schweißbildung zur Verfügung steht – etwa, wenn eine Person beim Sport heftig geschwitzt und/oder zu wenig getrunken hat. Eine durch einen Mangel an Flüssigkeit bedingte Überhitzung kommt bei älteren Menschen besonders häufig vor.

Durch Hitze entsteht kein echtes Fieber

Wenn Hitze zu einem Anstieg der Körpertemperatur führt, wird dieser nicht als Fieber bezeichnet, sondern als Hyperthermie, also Überhitzung. Mit Fieber ist zwar ebenfalls eine Erhöhung der Körpertemperatur gemeint – allerdings hat diese eine andere Ursache: Der Hypothalamus, ein bestimmter Bereich im Gehirn, sorgt dafür, dass der Körper wärmer wird. Für gewöhnlich geschieht das als Reaktion auf einen Infekt.

Zu Fieber kommt es also, wenn der erkrankte Organismus einen Temperaturanstieg herbeiführt. Eine Überhitzung entsteht hingegen, wenn der Körper der Erwärmung durch die heiße Außenluft nicht ausreichend gegensteuern kann.

Diese Unterscheidung ist nicht nur theoretisch von Belang, sondern auch praktisch: Fieber lässt sich durch bestimmte Medikamente senken – eine durch Hitze erhöhte Temperatur nicht.

Erhöhte Temperatur durch Hitze – was tun?

Bei einer Überhitzung steigt die Körpertemperatur wegen der heißen Umgebung über den Normalwert, was zahlreiche Beschwerden hervorrufen kann – unter anderem:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwächegefühl
  • Durst
  • Reizbarkeit

All diese Symptome sind ernst zu nehmende Warnsignale: Wer sie bei sich feststellt, sollte dringend eine kühlere Umgebung aufsuchen und genug trinken. Wenn sich der Zustand dadurch nicht zeitnah verbessert oder sogar verschlimmert, ist ärztliche Hilfe nötig.

Steigt die Körpertemperatur noch weiter, können die Beeinträchtigungen heftigere Ausmaße erreichen. Ab einem Wert von über 40 Grad Celsius droht ein Hitzschlag, der sich durch eine Reihe von gefährlichen Beschwerden äußert, vor allem:

  • Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma
  • Blutdruckabfall
  • Durchfall
  • Krampfanfälle
  • beschleunigte Atmung
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