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Home » Wer sich jetzt impfen lassen sollte
Gesundheit

Wer sich jetzt impfen lassen sollte

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 21, 2026
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Millionen zählen zur Risikogruppe

Wer sich gegen Gürtelrose impfen lassen sollte


Aktualisiert am 21.09.2026 – 13:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Impfung gegen Gürtelrose: Die Erkrankung kann sehr ansteckend sein, in erster Linie für diejenigen, die noch keine Windpocken hatten.Vergrößern des Bildes

Impfung gegen Gürtelrose: Die Erkrankung kann sehr ansteckend sein, in erster Linie für diejenigen, die noch keine Windpocken hatten. (Quelle: Luis Alvarez/getty-images-bilder)

Brennende Schmerzen und Bläschen auf der Haut – eine Gürtelrose ist sehr unangenehm. Vor allem eine Gruppe sollte regelmäßig ihren Impfschutz überprüfen.

In Deutschland erkranken jährlich mehr als 300.000 Menschen an einer Gürtelrose. Am häufigsten sind Ältere betroffen, doch auch Personen mit bestimmten Vorerkrankungen haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Dabei gibt es eine hochwirksame Impfung, die viele Fälle verhindern könnte.

Für wen die Gürtelrose-Impfung wichtig ist

Die Impfung gegen Gürtelrose stellt eine Standardimpfung für alle Personen ab 60 Jahren dar. Bestimmten Personengruppen wird sie aber auch schon ab 18 Jahren empfohlen. Dazu gehören laut Robert Koch-Institut (RKI) Menschen mit einem erhöhten Risiko für eine Gürtelrose – etwa bei Immunschwäche, bestimmten Autoimmunerkrankungen wie Lupus oder schweren chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Nierenerkrankungen.

Auch wer bereits einmal Gürtelrose hatte, sollte sich impfen lassen, da eine erneute Infektion nicht ausgeschlossen werden kann.

Gut zu wissen

Die Kosten der Impfung werden von der Krankenkasse übernommen.

  • Gürtelrose: Das sind die ersten Anzeichen

Varizella-zoster-Virus löst Gürtelrose aus

Gürtelrose (auch Herpes zoster genannt) wird durch das sogenannte Varizella-zoster-Virus ausgelöst. Das Virus verursacht beim ersten Kontakt Windpocken, meist im Kindesalter. Anschließend bleibt das Virus lebenslang in den Nervenzellen bestehen und kann später Gürtelrose verursachen.

Typisch für Herpes zoster ist ein brennender Schmerz, gefolgt von einer zumeist halbseitigen, bandartigen Ausbreitung von Bläschen. Am häufigsten treten die Symptome an Rumpf und Brustkorb auf. Nach dem Abheilen des Hautausschlags kann ein Nervenschmerz in der betroffenen Hautregion noch mehrere Monate bis Jahre anhalten und die Lebensqualität erheblich einschränken. Etwa fünf Prozent der Erkrankten entwickeln solch eine Komplikation.

Gürtelrose: Die Erkrankung zeigt sich durch einen streifenförmigen Ausschlag, oft am Rumpf, und kann sehr schmerzhaft sein.Vergrößern des Bildes
Gürtelrose: Die Erkrankung zeigt sich durch einen streifenförmigen Ausschlag, oft am Rumpf, und kann sehr schmerzhaft sein. (Quelle: Felix Fernandez Gonzalez/getty-images-bilder)

Was über Wirksamkeit und Nebenwirkungen bekannt ist

Die Standardimpfung besteht aus zwei Impfstoffdosen mit einem Totimpfstoff, die im Abstand von zwei bis sechs Monaten gegeben werden. Die Wirksamkeit zum Schutz vor Gürtelrose liegt ab dem Alter von 50 Jahren bei 92 Prozent, bei den über 70-Jährigen bei etwa 90 Prozent.

Bei der Impfung können als Nebenwirkungen Schmerzen an der Einstichstelle sowie eine Rötung und Schwellung auftreten. Bei etwa jedem zehnten Geimpften kann es auch zu Fieber, Müdigkeit, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen kommen. Die Impfreaktionen sind jedoch nur von kurzer Dauer und halten ein bis zwei Tage an.

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