Fifa hebt Rot-Sperre auf

Trump-Intervention? US-Regierung reagiert vielsagend


Aktualisiert am 06.07.2026 – 02:34 UhrLesedauer: 1 Min.

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Jürgen Klopp schießt gegen Balogun-Freigabe. (Quelle: MagentaTV)

Ein US-Spieler darf trotz Roter Karte gegen Belgien spielen. Schnell kommen Gerüchte über einen Einfluss von Donald J. Trump auf. Die Fifa reagiert vielsagend.

Wenn die USA und Belgien in der Nacht von Montag auf Dienstag (ab 2 Uhr im Liveticker bei t-online) im WM-Achtelfinale aufeinandertreffen, hätte Folarin Balogun eigentlich gesperrt fehlen müssen. Der Angreifer hatte im Sechzehntelfinale nach VAR-Eingriff eine Rote Karte gesehen. Am Sonntag griff die Fifa aber überraschend ein und setzte die Sperre zur Bewährung aus.

Balogun darf somit gegen Belgien spielen. Es ist eine Entscheidung, wie es sie bei einer WM seit 1962 nicht gegeben hat. Es ist ein möglicher Präzedenzfall, der anderen Verbänden die Tür öffnet, Schiedsrichterentscheidungen im Nachgang anzufechten. Und der Vorgang fußt offenbar auf einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald J. Trump und Fifa-Boss Gianni Infantino. Dies berichteten am Sonntag übereinstimmend „The Athletic“ und die Nachrichtenagentur AP. Die US-Regierung bezog nun dazu vielsagend Stellung.

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„Der Präsident und Infantino haben miteinander gesprochen, und der Präsident wollte besser verstehen, warum eine Rote Karte gezeigt wurde und warum es zu einer Sperre kam“, erklärte ein US-Sprecher gegenüber der „New York Post“.

Das Gespräch habe noch am Donnerstag deutscher Zeit und damit kurz nach dem USA-Spiel gegen Bosnien stattgefunden.

Obwohl das Berufungsverfahren von einem unabhängigen Gremium geleitet wird, habe die US-Regierung demnach eingegriffen und „zusätzliche Beweismittel“ vorgelegt, die im Berufungsverfahren verwendet wurden. Baloguns Sperre wurde in der Folge auf Bewährung ausgesetzt.

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