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Home » Porsche baut einmaligen Kundenwunsch: „Moby Dick“ kehrt zurück
Mobilität

Porsche baut einmaligen Kundenwunsch: „Moby Dick“ kehrt zurück

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 17, 2026
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„Moby Dick“ kehrt zurück

Porsche baut einmaligen Kundenwunsch


17.08.2026 – 08:15 UhrLesedauer: 2 Min.

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Alter Name, neues Auto: Der Umbau überträgt eine Rennsportform der Siebziger auf einen modernen 911.

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Erst zum zweiten Mal seit ihrer Gründung hat die hauseigene Sonderabteilung des Sportwagenherstellers ein Unikat gefertigt. Das Fahrzeug greift ein Design aus den 1970er-Jahren auf.

Der Porsche 935 „Moby Dick“ ist einer der auffälligsten Rennwagen der Markengeschichte. Nun greift das Einzelstück eines treuen Kunden seine Form wieder auf, allerdings mit neuer Aerodynamik statt mehr Leistung.

Die Sonderwunschabteilung von Porsche baute einen GT2 RS aus dem Modelljahr 2018 entsprechend um. Dem Kunden waren vor allem Aerodynamik und Effizienz wichtig. Änderungen am Antrieb gehörten nicht zum Auftrag. Die Leistung stand also nicht im Mittelpunkt dieses Projekts, sondern allein die Form.

Karosserie statt Kraftkur: Bei diesem GT2 RS verändert Porsche vor allem die Form, nicht den Antrieb.Vergrößern des Bildes
Karosserie statt Kraftkur: Porsche veränderte vor allem die Form, nicht den Antrieb.

Ein Rennwagen als Vorbild

Der historische Porsche 935 erhielt seinen Spitznamen „Moby Dick“ in den 1970er-Jahren aufgrund seiner Breite, der weißen Farbe und des großen Heckspoilers. Der Name „Moby Dick“ passte zu einem Auto, das schon im Stand kaum zu übersehen war.

Das neue Sonderexemplar greift diese Linie auf. Besonders deutlich wird das an der Front. Sie erinnert an die auffälligen Flachbau-Porsches, deren Form nicht aus Nostalgie, sondern aus dem Rennsport entstand.

Beim heutigen Umbau war Porsche allerdings nicht ganz frei. Vorschriften verlangen eine Scheinwerferhöhe von mindestens 50 Zentimetern. Deshalb blieb das Serienlicht im Stoßfänger. Abblend- und Fernlicht sind in Elementen über den Vorderrädern untergebracht, die wie Lüftungsschlitze wirken. Hinter den Vorderrädern befinden sich weitere Ausschnitte in der Karosserie, die die Radhäuser entlüften und der Aerodynamik dienen.

Flachbau aus Stuttgart: Typisch für diese Designvariante (rechts) ist die aerodynamisch flach abfallende Frontpartie im Gegensatz zu den klassischen Rundscheinwerfern (links).Vergrößern des Bildes
Flachbau aus Stuttgart: Typisch für diese Designvariante (rechts) ist die aerodynamisch flach abfallende Frontpartie im Gegensatz zu den klassischen Rundscheinwerfern (links). (Quelle: IMAGO/JULIEN BIEHLER)

Diese Idee stammt aus Le Mans

Beim alten 935 war die flache Front mehr als nur ein Stilmittel. Das FIA-Reglement der Gruppe 5 verlangte zwar eine erkennbare Serien-Silhouette, ließ bei den Kotflügeln aber Spielraum. Genau diesen Spielraum nutzte der Porsche-Ingenieur Norbert Singer.

Er zog die Haube bis an die Außenkanten und verlegte die Scheinwerfer in den Frontspoiler. Auf der Mulsanne-Geraden in Le Mans brachte diese Lösung zusätzliches Tempo. Die Form war also kein Zierrat. Sie diente dazu, die Luft besser zu führen.

An diese Idee knüpft der neue GT2 RS an. Er zitiert nicht nur einen berühmten Rennwagen. Er übernimmt dessen Grundgedanken: Nicht der Motor wird verändert, sondern der Weg, den die Luft um das Auto nimmt.

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