Trainer kündigt Gespräch an
90 Minuten auf der Bank: Cristiano Ronaldo verursacht Wirbel
28.09.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus reagiert auf Ronaldos auffälliges Verhalten nach dem Sieg gegen Norwegen. Mit Blick auf die nächste Partie gegen Dänemark macht er eine erste Andeutung.
Beim 2:1-Sieg der portugiesischen Nationalmannschaft gegen Norwegen in Oslo ist Cristiano Ronaldo nicht zum Einsatz gekommen. Nach dem Abpfiff bedankte sich der Kapitän nicht gemeinsam mit seinen Mitspielern bei den mitgereisten Fans – ein Verhalten, das Nationaltrainer Jorge Jesus erst nach einem persönlichen Gespräch mit Ronaldo einordnen will.
Das Verhalten seines Stürmers hatte Jesus zunächst nicht bemerkt. Erst nach mehrfachen Nachfragen sei es ihm aufgefallen. Auf die Frage nach dem Grund antwortete der 72-Jährige nüchtern: „Das müsst ihr ihn selbst fragen. Ich kann seine Gedanken nicht lesen, aber ich werde es wissen, wenn ich mit ihm spreche.“
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Vor der Partie hatte Jesus Ronaldo bereits über seine Nichtberücksichtigung informiert und einen Einsatz im Spielverlauf in Aussicht gestellt. Dazu kam es nicht. Jesus erklärte: „Der Fußball gibt dir bestimmte Dinge vor. In diesem Fall hatte ich nicht das Gefühl, dass es gerechtfertigt gewesen wäre, den Stürmer zu wechseln.“ Für Ronaldo war es das erste Mal seit 18 Jahren, dass er in einem Pflichtspiel der Nationalmannschaft die komplette Spielzeit auf der Bank saß.
An seinem Vertrauen in den Superstar ließ Jesus keinen Zweifel: „Nur weil er heute nicht gespielt hat, bedeutet das nicht, dass ich nicht auf ihn zähle.“ Für das Spiel gegen Dänemark am Donnerstag deutete der Trainer eine Rückkehr Ronaldos in die Startelf an. Dabei verwies er auf dessen Rolle als Kapitän: „Die Nationalmannschaft gehört uns allen.“