Sirenen hallen durch deutsche Stadt
Senior löst kuriosen Polizeieinsatz aus
12.09.2026 – 10:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Senior ruft mit einem ungewöhnlichen Notruf die Polizei auf den Plan. Am Ende gibt es für die Beamten in Wermelskirchen eine große Überraschung.
Ein scheinbar hilfloser Mann hat am Freitagmorgen im nordrhein-westfälischen Wermelskirchen einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie WDR und RTL berichteten, rief der 81-Jährige gegen 4.30 Uhr die Polizei und behauptete, „zwischen zwei Kirchenbänken“ zu liegen und dringend Hilfe zu brauchen.
Allerdings: Seinen genauen Standort habe der Senior den Beamten nicht nennen können. Daraufhin hätten die Beamten auf eine besondere Methode zurückgegriffen: Polizeiautos mit heulenden Sirenen fuhren durchs Stadtgebiet, während der Mann weiter am Hörer war. Die Beamten fuhren so lange durch Wermelskirchen, bis am Telefon eine der Sirenen zu hören war.
Tatsächlich gelang es den Beamten so, den Mann zu lokalisieren. Gefunden wurde er schließlich aber nicht in einer Kirche – sondern wohlbehalten in seinem eigenen Bett. Der Mann habe wohl schlecht geträumt, hieß es von der Polizei. Sein Sohn habe sich anschließend um den Senior gekümmert.
Senior gibt Führerschein nach Verkehrskontrolle freiwillig ab
Auch in Mecklenburg-Vorpommern löste ein Senior bei der Polizei eine Überraschung aus. Der 78-Jährige bedankte sich bei einer Verkehrskontrolle am Freitag in Neubrandenburg bei den Beamten und gab seinen Führerschein freiwillig ab, wie diese berichteten. Die Streife hatte den Mann angehalten, weil dieser über eine rote Ampel gefahren war.
Nach einer Erklärung der Polizisten entschied sich der Senior, dass er sich nicht mehr sicher genug am Steuer fühle. Er habe seinen Führerschein noch vor Ort abgegeben und warme Worte gegenüber den Beamten gefunden, hieß es.