Eurovision Song Contest

Bericht: Sarah Engels will nicht noch mal beim ESC antreten

Aktualisiert am 21.05.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Sarah Engels (Archivfoto): Die deutsche ESC-Kandidatin will die Kölnerin nicht nochmal antreten. (Quelle: IMAGO/Julian Sindric)

Sarah Engels zieht einen klaren Schlussstrich unter den Eurovision Song Contest. Die Sängerin will die Erinnerung an ihren Auftritt bewahren – ohne zweite Runde.

Sarah Engels hat eine erneute Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) ausgeschlossen. Das berichtete die „Bild“ am Donnerstag. Demnach erklärte die 33-jährige Kölnerin, der ESC habe nur beim ersten Mal eine besondere Magie. Ein zweites Mal würde sie eher enttäuschen. Die Erinnerung an ihren ersten Auftritt wolle sie genau so bewahren.

Engels vertrat Deutschland im Finale der 70. Ausgabe des ESC in Wien. Mit ihrem Song „Fire“ schaffte sie es gerade einmal auf den 23. Platz. Der „Bild“ erklärte sie: „Ich persönlich habe von Anfang an gesagt, dass mir das Ranking eigentlich egal ist. Weil es mir nicht um die Platzierung ging, sondern um die Erfahrung, vor 180 Millionen Menschen zu singen“.

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Dies sei ein einmaliges Erlebnis gewesen: „Ich habe sehr viel Herzblut in den ESC gesteckt und würde es niemals bereuen, daran teilgenommen zu haben“, so die 33-Jährige weiter. Vier Tage nach dem ESC-Auftritt stand Engels bereits wieder in Köln auf der Bühne – als Satine im Musical „Moulin Rouge!“.

Sarah Engels soll bald beim CSD in Köln auf der Bühne stehen

Sarah Engels tritt als Höhepunkt des Programms der Hauptbühne beim diesjährigen Cologne Pride auf. Der Auftritt auf dem Heumarkt ist laut Plan der Veranstalter für den Abend des 5. Juli vorgesehen, also an dem Sonntag, an dem auch die große Parade durch Köln zieht.

In den vergangenen Jahren waren Bands – und keine einzelnen Popstars – der Top-Act beim Kölner Pride: 2025 Culcha Candela, 2024 Tokio Hotel. Dass Sarah Engels diesmal der Top-Act werden würde, wurde schon festgelegt, bevor überhaupt klar war, dass die Sängerin beim ESC (Eurovision Song Contest) 2026 antritt.

Kölns Pride hat ab diesem Jahr ein allgemeineres Motto und wahrscheinlich nicht mehr jedes Jahr ein neues, wie es bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Köln hieß: „Für Queerrechte. Viele. Gemeinsam. Stark!“

Zu den Hauptforderungen der Demonstration am 5. Juli (Start: 11.30 Uhr, Deutzer Brücke) gehört die Erweiterung des Artikels 3 Absatz 3 des Grundgesetzes um die Merkmale sexuelle und geschlechtliche Identität, die Absicherung von Community- und Beratungsstrukturen (in Zeiten knapper Kassen) sowie ein wirksamerer Kampf gegen Hasskriminalität und Hatespeech.

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