Für 250 Millionen Euro
FC Bayern will offenbar Anteile verkaufen
14.08.2026 – 07:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern ist der reichste Klub des deutschen Fußballs. Und der Rekordmeister steht offenbar vor einem weiteren Deal, der dem Klub noch mehr Geld beschert.
Der FC Bayern denkt einem Bericht zufolge darüber nach, fünf Prozent der AG zu verkaufen. Das berichtet das Portal „Absolut Bayern“ der „tz“ und des „Münchner Merkur“. Präsident Herbert Hainer habe den Entschluss gefasst, die Anteile an das Heiztechnik-Unternehmen Viessmann zu verkaufen. Die hessische Firma ist bereits seit 2018 Partner des Rekordmeisters, weitete 2021 sein Engagement aus und ist unter anderem auf den digitalen Werbebanden im Stadion regelmäßig zu sehen. Zudem sitzt CEO Max Viessmann bereits im Verwaltungsbeirat des amtierenden deutschen Doublesiegers.
Offenbar geht die Partnerschaft jetzt den nächsten Schritt. Für die besagten fünf Prozent der Anteile erhalte der FC Bayern rund 250 Millionen Euro, was eine Unternehmensbewertung von fünf Milliarden Euro bedeuten würde. Neben Viessmann besitzen auch Adidas, die Allianz und Audi Anteile an der FC Bayern AG. Die drei Konzerne halten jeweils 8,33 Prozent, kommen zusammen auf 25 Prozent. Mit Viessmann wären dann 30 Prozent im Besitz der Firmen. Der Mutterverein besitzt die übrigen 70 Prozent.
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Mehr Anteile darf der FC Bayern auch nicht verkaufen. Das betonte Ehrenpräsident und Aufsichtsratsmitglied Uli Hoeneß im „OMR“-Podcast im November 2025: „Wir haben einen Deal mit unseren Mitgliedern, dass wir nicht mehr als 30 Prozent verkaufen. Theoretisch könnten wir fünf Prozent verkaufen, ohne die Mitglieder zu fragen. Für mehr bräuchten wir eine Zweidrittelmehrheit. Und die werden wir niemals kriegen.“
Offiziell ist der Verkaufsdeal aber noch nicht. Auch der FC Bayern hat sich zu dem Bericht noch nicht geäußert.