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Home » Auto-Marke soll laut Bericht für immer verschwinden
Mobilität

Auto-Marke soll laut Bericht für immer verschwinden

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 8, 2026
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Zugunsten anderer Marken

Bericht: Volkswagen-Vorstand will Seat einstellen


Aktualisiert am 08.09.2026 – 18:43 UhrLesedauer: 2 Min.

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Seat-Logo: Berichten zufolge plant VW, die Marke einzustellen. (Quelle: IMAGO/Revierfoto/imago-images-bilder)

Für den VW-Konzern steht eine weitreichende Entscheidung bevor: Der Aufsichtsrat trifft sich, um über die Zukunft der Marke Seat und Tausende Arbeitsplätze zu beraten.

Der Volkswagen-Vorstand will einem Bericht zufolge die spanische Automarke Seat in ein paar Jahren vom Markt nehmen. Geplant sei, die Marke bis spätestens Ende 2029 auslaufen zu lassen, berichtete die „Wirtschaftswoche“ am Donnerstag unter Berufung auf den Vorstandsbeschluss, über den der VW-Aufsichtsrat am Freitag abstimmen soll. Seat werde nicht mehr als Bestandteil des Zielbilds 2030 geführt.

Das Auslaufen der spanischen Marke reduziere die Komplexität und die Investitionsbelastung in der Markengruppe Core, hieß es zur Begründung. „Eine Fortführung von Seat in der bisherigen Form würde zusätzliche Ressourcen binden, während die strategische Weiterentwicklung innerhalb der Markengruppe Cupra fokussiert werden soll.“ Ein Volkswagen-Sprecher erklärte, das Unternehmen kommentiere interne Unterlagen nicht. „Diese werden in den zuständigen Gremien besprochen und verabschiedet. Diesem Prozess greifen wir nicht vor.“

Seit Längerem wird Seat von seiner sportlichen Ausgründung Cupra überflügelt: Weltweit haben beide Marken im vorigen Jahr zusammen 586.300 Fahrzeuge ausgeliefert – ein Wachstum von 5,1 Prozent gegenüber 2024 und ein Rekord für die beiden Marken in der Unternehmensgeschichte. Den größeren Anteil davon machte Cupra aus, mit 328.800 Fahrzeugen im Vergleich zu 257.400 Autos der Marke Seat.

Aufgehübscht: Auch der Arona wird leicht modernisiert.Vergrößern des Bildes
Seat Arona: Das SUV wurde leicht modernisiert, neue Modelle gab es schon länger nicht. (Quelle: Seat)

Während Cupra laut auftritt und ein regelrechtes Modellfeuerwerk zündet – kürzlich erst kam das große SUV Terramar mit Plug-in-Hybrid auf den Markt, zudem startete der elektrische Kleinwagen Raval –, sieht es bei der Muttermarke Seat dürftig aus. Der Kleinwagen Ibiza und sein SUV-Ableger Arona bekamen ein Facelift, doch von elektrischen Modellen keine Spur.

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Beratungen über Zukunft des Unternehmens

Der Volkswagen-Aufsichtsrat kommt am Freitag zusammen, um über das weitere Vorgehen bei Europas größtem Autobauer zu beraten. Neben dem Aus für die Marke Seat geht es unter anderem auch um langfristige Perspektiven für vier Werke in Deutschland und einen möglichen weiteren Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen weltweit.

VW-Chef Oliver Blume will sein Unternehmen mit dem Sparprogramm fit machen, um sich gegen die zunehmende Konkurrenz chinesischer Autobauer in Europa, die Schwierigkeiten auf dem chinesischen Markt und die Zölle von US-Präsident Donald Trump zu wappnen. Die Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen haben aber insbesondere gegen die Schließungen der Werke in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm Widerstand angekündigt und Insidern zufolge eigene Vorschläge für den Aufsichtsrat erarbeitet.

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