Polizei stellt sich drängende Frage
Alarm auf Bodensee-Fähre – dann treibt eine Leiche im Wasser
Aktualisiert am 02.06.2026 – 10:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Auf einer Bodensee-Fähre macht ein Passagier eine alarmierende Meldung. Wenig später finden Beamte eine Leiche. Doch gibt es einen Zusammenhang?
Die Schweizer Polizei hat eine im Bodensee treibende Leiche entdeckt. Nun ermitteln die Ermittler aus Deutschland und prüfen, ob es sich möglicherweise um eine zuvor auf einer Bodensee-Fähre mutmaßlich über Bord gegangene Frau handelt.
„Die gefundene Leiche ist eine Frau“, bestätigte ein Sprecher der Polizei Konstanz t-online am Dienstag. Jetzt versuche man, die Identität der vor dem Schweizer 1.900-Einwohner-Ort Güttingen entdeckten Toten zu klären. Güttingen liegt rund zehn Kilometer östlich von Konstanz. Die Staatsanwaltschaft prüft zudem, ob die Leiche obduziert werden soll.
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Bodensee-Fähre: Passagier löst Alarm und Suche aus
Am Sonntagabend waren Rettungskräfte und Polizisten zu einem Großeinsatz auf dem Bodensee ausgerückt. Auf einer Fähre zwischen Meersburg und Konstanz hatte ein Passagier nach eigenen Angaben vermutet, eine Frau sei über Bord gegangen. Er hatte sie demnach an einer Reling stehen sehen. Als er sich umgedreht habe, habe er ein Klatschen gehört und angenommen, die Frau sei ins Wasser gestürzt oder gesprungen. Stundenlang suchten die Einsatzkräfte nach der Frau – zunächst vergeblich. Die Suche wurde daraufhin eingestellt.
Erst am Montagmorgen machten die Beamten auf der Schweizer Seite des Bodensees dann den Fund – „zufällig“, wie der Polizeisprecher sagte. Meldungen, wonach die Polizisten zuerst Entwarnung und von einer „Wahrnehmungstäuschung“ des Passagiers gesprochen hätten, dementierte der Sprecher.
Der Bodensee ist der größte See Deutschlands und das größte Binnengewässer Mitteleuropas. Er hat eine Fläche von rund 536 Quadratkilometern und ist damit größer als etwa das Bundesland Bremen.









