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Home » Bitcoin-Mythen im Faktencheck: Was stimmt wirklich?
Wirtschaft

Bitcoin-Mythen im Faktencheck: Was stimmt wirklich?

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 18, 2026
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Faktencheck

Die sieben größten Bitcoin-Mythen: Was stimmt wirklich?


Aktualisiert am 18.08.2026 – 16:15 UhrLesedauer: 6 Min.

Bitcoin: Bitcoin-MythosVergrößern des Bildes

Bitcoin-Mythos (KI-Symbolbild): Über die älteste Kryptowährung der Welt kursieren viele Irrtümer und Gerüchte – aber was ist wahr und was nicht?

Um Bitcoin ranken sich viele Geschichten, die oft nicht auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. Hier ein Faktencheck zu den sieben gängigsten Mythen.

Wie kann eine digitale Währung, die weder physisch existiert noch einen „inneren Wert“ zu haben scheint, als revolutionär und unverzichtbar gelten? Bitcoin polarisiert wie kaum ein anderes Finanzthema: Während Kritiker es als spekulatives Spielzeug abtun, feiern Befürworter es als die Zukunft des Geldes und den Schlüssel zu einem gerechten Finanzsystem.

Doch was steckt hinter der Faszination einer Währung, die so volatil ist, dass sie ganze Vermögen in wenigen Stunden verdoppeln oder vernichten kann? Ist Bitcoin wirklich die Antwort auf die Probleme des Fiat-Geldsystems, oder doch nur ein Mythos? Hier ist der Faktencheck zu den sieben größten Bitcoin-Mythen.

Mythos Nr. 1: Es gibt unendlich viele Bitcoins

Faktencheck: Falsch. Das Bitcoin-Protokoll schreibt vor, dass die Gesamtzahl aller Bitcoins, die jemals existieren können, auf 21 Millionen begrenzt ist – es wird also nicht unendlich viele Bitcoins geben. Aufgrund von Rundungen im Protokoll dürfte die tatsächliche Anzahl etwas unter 21 Millionen liegen, nämlich bei 20.999.999,97690000 Bitcoins. Die endgültige Anzahl soll im Jahr 2140 erreicht werden.

  • Bitcoin-Halving: Darum werden Digitalwährungen halbiert

Laut der Krypto-Handelsplattform coinbase.com ist es unmöglich, dass es jemals mehr Bitcoins geben wird. Einer der Gründe dafür ist, dass der Erfinder Satoshi Nakamoto verhindern wollte, dass eine unendliche Menge produziert werden kann. Die genaue Zahl von 21 Millionen ergibt sich aus den technischen Parametern des Bitcoin-Netzwerks.

Mythos Nr. 2: Bitcoin hat keinen echten Wert

Faktencheck: Die Frage, ob Bitcoin einen „echten“ Wert hat, ist stark umstritten und hängt davon ab, wie man den Begriff „Wert“ definiert. Einer der zentralen Kritikpunkte an Bitcoin war und ist die Behauptung, die digitale Währung sei keine funktionsfähige Währung, kein Teil eines Unternehmens und habe damit auch keinen „inneren“ Wert. Der Wert von Bitcoin werde allein durch Angebot und Nachfrage sowie durch Stimmungen an den Märkten bestimmt.

Bitcoin

55.860,46 EUR-43,95%

Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr17:05 UhrBison

Bitcoin Krypto

Hoch
106.240,28

Zwischenwert Hoch / Mittel
92.522,28

Mittel
78.804,28

Zwischenwert Mittel / Tief
65.086,28

Tief
51.368,28

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Hier liegt ein grundlegendes Missverständnis vor, erklären Marc Friedrich und Florian Kössler, Autoren des Sachbuchs „Die größte Revolution aller Zeiten – Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren“ und ausgewiesene Finanzexperten rund um die Themen Bitcoin, Zyklen und Geldgeschichte.

Bitcoin müsse sich erst als Wertaufbewahrungsmittel etablieren, bevor es als Zahlungsmittel breite Anwendung finden könne, erklären die Autoren in ihrem Buch. Diese Reihenfolge sei historisch begründet. Gold beispielsweise sei über Jahrhunderte ein Wertspeicher gewesen, bevor es als „Medium of Exchange“ (zu Deutsch: Tauschmittel) genutzt wurde.

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