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Die Energieunternehmen ExxonMobil und QatarEnergy unterzeichneten am Dienstag in Nikosia eine „Marktfähigkeitserklärung“ mit Zypern und erklärten damit offiziell zwei Erdgasfunde vor der Küste des Inselstaates für kommerziell rentabel.
Die Erdgasfelder Glaucus und Pegasus sind wichtige Entdeckungen von ExxonMobil im Block 10 der ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns und sollen mehr als 7 Billionen Kubikfuß Gas enthalten.
Berichten zufolge sagte John Ardill, Vizepräsident für globale Exploration bei ExxonMobil, nach der Unterzeichnung, dass ab 2033 Erdgas aus den Feldern fließen könne.
„Was wir den einfachen Leuten sagen sollten, ist, dass wir sehr fleißig zwischen Regierung und Investor zusammengearbeitet haben, um diese Entdeckungen zu machen, und wir arbeiten sehr fleißig daran, das Gas für die Menschen in Zypern fließen zu lassen“, sagte Ardill laut Associated Press.
In einer Erklärung am Dienstag fügte Saad Sherida Al-Kaabi, Katars Staatsminister für Energieangelegenheiten und Präsident und CEO von QatarEnergy, dem Konsortialpartner von ExxonMobil, hinzu, dass die Erklärung einen „wichtigen Schritt zur Förderung der Entwicklung von Offshore-Ressourcen in Zypern und zur Stärkung der regionalen Energiekooperation im gesamten östlichen Mittelmeerraum“ darstelle.
Auch der zypriotische Präsident Nikos Christodoulides lobte die Unterzeichnung als „großen Schritt zur Etablierung des östlichen Mittelmeerraums als glaubwürdigen alternativen Energiekorridor für Europa“.
Die Europäische Union arbeitet daran, ihren Energiemarkt zu diversifizieren, seit Russland im Februar 2022 seine umfassende Invasion in der Ukraine startete. Der Block hat vereinbart, die Einfuhren von russischem Gas bis Ende 2027 einzustellen.
Als Teil dieser Bemühungen hat das Unternehmen in Südeuropa einen sogenannten „Mittelmeer-Gas-Hub“ geschaffen, um zur Diversifizierung von Energielieferanten und -routen beizutragen. Die EU sagt, dass der sogenannte Hub künftig zu einer „wichtigsten Quelle und Route für die Gasversorgung“ der Mitgliedsstaaten werden könnte.
Michael Damianos, Zyperns Minister für Energie, Handel und Industrie, sagte im Januar: „Wir lösen uns von der schädlichen Abhängigkeit von russischem Gas und machen im Geiste der Solidarität und Zusammenarbeit einen großen Schritt in Richtung einer autonomen Energieunion.“
