Jobs weitestgehend sicher
Rettung aus der Insolvenz: Betz International wird übernommen
05.08.2026 – 13:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Spedition mit 72 Fahrzeugen und Kunden aus der Autoindustrie stand vor dem Aus. Nun übernimmt ein neuer Eigentümer die insolvente Betz International GmbH.
Die Zukunft der insolventen Betz International GmbH ist vorerst gesichert. Der Geschäftsbetrieb der Spedition soll fortgeführt werden, auch die meisten der rund 140 Arbeitsplätze bleiben nach Angaben des Insolvenzverwalters erhalten.
Möglich macht das die Übernahme durch Aventra. Das Unternehmen erwirbt die Spedition im Zuge des Insolvenzverfahrens, wie Insolvenzverwalter Dirk Poff mitteilte. Über die finanziellen Bedingungen des Verkaufs liegen bislang keine Details vor.
Betz International soll auch unter dem neuen Eigentümer weiterhin Transportaufträge übernehmen. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Präzisionsfertigung und der Logistikbranche.
Geschäft lief während des Verfahrens weiter
Für die Suche nach einem Käufer waren die Voraussetzungen vergleichsweise günstig. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten stellte Betz International den Betrieb während des Insolvenzverfahrens nicht ein. Der Fuhrpark blieb im Einsatz, Transporte wurden weiter ausgeführt und bestehende Kundenbeziehungen aufrechterhalten. Zugleich liefen Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren.
Zuletzt verfügte die Spedition über 72 Fahrzeuge. Von der Insolvenz war ausschließlich die Betz International GmbH am Standort Sonnenbühl betroffen. Andere Gesellschaften der früheren Willi-Betz-Gruppe waren nicht Teil des Verfahrens.
Auslöser der wirtschaftlichen Probleme war dem Unternehmen zufolge nicht der Mangel an Aufträgen. Belastend wirkten vielmehr die schwache Konjunktur, der hohe Konkurrenzdruck in der Branche und die gestiegenen Kosten bei Transporten.











