„Das ist eigentlich unfassbar“
ARD-Moderator Ingo Zamperoni spricht über seine Kinder
06.06.2026 – 19:55 UhrLesedauer: 3 Min.
Er ist Vater von drei Kindern und seit 20 Jahren glücklich verheiratet: Ingo Zamperoni. Jetzt gewährt der ARD-Moderator Einblicke in sein Privatleben, die verblüffen.
Für Millionen Fernsehzuschauer ist Ingo Zamperoni vorwiegend eines: das Gesicht der „Tagesthemen“. Wenn der ARD-Moderator jedoch über sein Privatleben spricht, geht es weniger um Nachrichten als um Familie, Herkunft und die Frage, wie unterschiedlich Generationen dieselbe Welt erleben. Eine Beobachtung beschäftigt den 50-Jährigen dabei besonders. Sie betrifft seine drei Kinder – und den Fußball.
„Das ist eigentlich unfassbar“, sagt Zamperoni im Gespräch mit t-online. Seine Generation sei mit der Gewissheit aufgewachsen, dass entweder Deutschland oder Italien bei großen Turnieren mindestens das Halbfinale erreichen würden.
Aufgewachsen zwischen Deutschland und Italien
Seine Kinder hingegen hätten eine völlig andere Perspektive entwickelt. Italien bei einer Weltmeisterschaft? Für sie eine Seltenheit. „Meine Kinder dagegen kennen Italien bei Weltmeisterschaften praktisch gar nicht mehr. Und Deutschland fliegt ständig früh raus“, erklärt der Moderator. Die Vorstellung früherer Erfolge wirke auf die jüngere Generation deshalb beinahe fremd.
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Dabei spielt Fußball in Zamperonis Leben seit seiner Kindheit eine besondere Rolle. Der Journalist beschreibt sich selbst als Deutschitaliener. Sein Vater stammt aus Italien, seine Mutter aus Deutschland. Fußball sei ihm deshalb „quasi in die Wiege gelegt“ worden.
Aufgewachsen ist Zamperoni in Wiesbaden. Dort habe sich früh die Frage gestellt, welchem Verein die Sympathien gehören. „Ich bin in Wiesbaden aufgewachsen, da war man entweder Eintracht-Frankfurt-Fan – oder eben nicht“, erzählt er.
Der Chefmoderator der „Tagesthemen“ hat selbst nie Fußball gespielt, außer auf dem Bolzplatz. Stattdessen hat er sich als Heranwachsender dem Hockeysport verschrieben: Als Spieler der A-Junioren verlor sein Team aus Wiesbaden gegen den Gegner SC 1880 Frankfurt einst ein Spiel mit 6:2 – ein Ergebnis, das Zamperoni bis heute als seine größte sportliche Niederlage beschreibt.

Heute lebt Zamperoni in Hamburg. Auf dem Weg zur Arbeit fahre er regelmäßig am Volksparkstadion vorbei. Deshalb habe er inzwischen auch Sympathien für den HSV entwickelt. Doch selbst dem FC St. Pauli drücke er die Daumen: So richtig Fan sei er von keinem Verein, er liebe den Sport eher als neutraler Zuschauer.









