ÖPNV in München
Warnstreik: So ist die Lage am Donnerstagmorgen
Aktualisiert am 19.03.2026 – 07:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Pendler in München brauchen mal wieder starke Nerven. Ein weiterer Streik im ÖPNV läuft, es kommt zu Einschränkungen bei Bussen und Bahnen. Welche Linien dennoch fahren.
Zum vierten Mal binnen weniger Wochen kommt es im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in München zu massiven Einschränkungen. In München werden auch am Donnerstag Busse und Bahnen bestreikt. Ein regulärer Betrieb ist nach Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) voraussichtlich erst wieder ab Dienstbeginn am Freitag möglich.
Am Mittwochmorgen waren sämtliche Verkehrsmittel noch bis 9 Uhr regulär unterwegs, um den Pendlerverkehr zumindest am Vormittag gewährleisten zu können. Anschließend rückten die Fahrzeuge schrittweise ein. Um 11 Uhr wurde dann auf das Notnetz umgestellt. Seitdem sichert der Busverkehr die Grundversorgung auf allen Linien im gesamten Stadtgebiet. Dafür sei mehr als die Hälfte der Fahrzeuge im Einsatz, heißt es.
Möglich ist dies, da die privaten Busunternehmen, die für die MVG fahren, nicht bestreikt werden. Am Donnerstagmorgen (Stand: 6.45 Uhr) sind die Busse nach Angaben der MVG auf nahezu allen Linien unterwegs – allerdings in reduzierter Taktung. Die stark nachgefragte Tramlinie 20 ist ebenfalls in Betrieb und verkehrt im Zehn-Minuten-Takt. Zudem fährt auch die Tram 25 alle 20 Minuten.
Bei der U-Bahn wird derzeit lediglich der Abschnitt Münchner Freiheit – Sendlinger Tor bedient. Die MVG weist darauf hin, dass die Fahrten nicht in der Fahrplanauskunft angezeigt werden. Wegen des Champions-League-Heimspiels des FC Bayern war die U-Bahn am Mittwoch noch zwischen Fürstenried West und Fröttmaning gefahren. Zudem war im Laufe des Tages der Betrieb im Abschnitt Harthof – Scheidplatz – Hauptbahnhof – Sendlinger Tor aufgenommen worden.
Am Donnerstag soll laut Verdi nicht nur in München, sondern auch in Augsburg, Regensburg, Bamberg, Bayreuth, Fürth, Schwabach, Schweinfurt, Passau und Landshut gestreikt werden. In Nürnberg ruht der ÖPNV am Freitag und Samstag. Verdi fordert für die Beschäftigten eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro, eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit sowie die Verlängerung der Mindestruhezeit auf elf Stunden.











