Zudem bleiben Reste der meist kaum sichtbaren Tentakel dabei häufig auf der Haut zurück. Die Symptome eines Quallenstichs sind teilweise ähnlich wie bei einem Kontakt mit Brennnesseln.
Wenn Sie im Meer schwimmen und plötzlich merken, dass es auf der Haut brennt und schmerzt, sollten Sie möglichst schnell an Land gehen, aber ohne in Panik zu geraten. Schlagen Sie beispielsweise nicht im Wasser wild um sich – das führt dazu, dass Sie noch mehr von den Nesseln aktivieren.
Nach dem Stich einer Qualle spülen Sie Ihre Wunde am besten mit Essigwasser aus. Ist kein Essigwasser zur Hand, hilft auch Meerwasser. Süßwasser oder Alkohol sollten Sie dagegen nicht verwenden – sie lassen die Nesselkapseln, die die Qualle hinterlassen hat, aufplatzen.
Sie können die durch einen Quallenstich verletzten Hautbereiche auch mit Backpulver bestreuen. Dadurch können die giftigen Bestandteile blockiert werden.
Reiben Sie die Tentakelreste oder den Nesselschleim nicht einfach mit einem Handtuch ab, denn auch dabei können die Nesselkapseln aufplatzen und den Schmerz noch verstärken.
Entfernen Sie die Tentakel entweder mit einer Pinzette oder sprühen Sie die betroffene Hautstelle mit Rasierschaum ein. Lassen Sie den Schaum trocknen und schaben Sie ihn dann mit einem stumpfen Gegenstand – zum Beispiel mit einer Chipkarte – ab.
Anschließend kühlen Sie die Stelle am besten mit Eis. Als letzten Schritt tragen Sie eine Brandsalbe oder antiallergische Salbe auf. Gegen die Schmerzen helfen auch entzündungshemmende Tabletten.
In den meisten Fällen bleibt es nach dem Kontakt mit Quallen bei Rötungen und Juckreiz, vielleicht auch Quaddeln. Ist eine große Fläche von dem Quallenstich betroffen oder reagieren Sie allergisch, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Denn die Haut kann bei sehr starken Toxinen im Mittelmeer oder in tropischen Gewässern auch reagieren wie bei einer regelrechten Verbrennung, inklusive Narbenbildung.










