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Vietnam hat im vergangenen Jahr seinen ersten Sabo-Staudamm in der Provinz Son La eingeweiht, eine japanische Erfindung, die bei starken Regenfällen Steine und Geröll zurückhält und gleichzeitig Wasser durchlässt. Für das Einzugsgebiet des Flusses Nam Pam sind zwölf solcher Bauwerke geplant.
Japans Strategie zur Katastrophenprävention basiert auf drei Säulen: Schutzinfrastruktur, Landnutzungsplanung und Frühwarnsysteme.
In Nghe An, das häufig von Überschwemmungen heimgesucht wird, stärkt ein Abkommen zwischen Japan und der UNESCO die Gefahrenkartierung und Schulevakuierungsübungen. 15.000 Menschen werden voraussichtlich direkt davon profitieren.
In Hanoi verbindet eine mit japanischer technischer und finanzieller Unterstützung errichtete neue Kläranlage nun eine Million Einwohner an das Klärnetz.
