Hersteller warnt seine Kunden
Wer diesen Mercedes fährt, riskiert den Führerschein
Aktualisiert am 25.04.2026 – 06:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Der neue Mercedes-Elektrovan VLE wiegt zu viel für den normalen Pkw-Führerschein. Wer das schwere Modell wählt, darf sich ohne Zusatzprüfung nicht ans Steuer setzen. Worauf Käufer achten müssen.
Wer den Mercedes VLE bestellt, erlebt beim Blick in die Fahrzeugpapiere möglicherweise eine unangenehme Überraschung. Das Problem ist das Gewicht: Die schwere Batterie und die üppige Ausstattung treiben den Wagen auf bis zu 3,7 Tonnen Gewicht. Damit überschreitet er die entscheidende Grenze von 3,5 Tonnen. Rechtlich ist der Van somit kein Pkw mehr.
Mercedes warnt Interessenten bereits vor den Folgen des hohen Gewichts. Vor allem drei Versionen sind davon betroffen:
Die Rechtslage ist eindeutig: Mit dem Führerschein der Klasse B dürfen nur Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gefahren werden. Wer Fahrzeuge über 3,5 Tonnen fahren will, benötigt die Klasse C1. Für viele Privatkäufer bedeutet das: Sie müssen zurück in die Fahrschule, um eine Prüfung für Lastwagen bis 7,5 Tonnen abzulegen.
Zwei Gruppen von Autofahrern können allerdings aufatmen:
Die Politik kennt das Problem der schweren Batterien in großen Elektroautos. Die EU will deshalb die Grenze für die Klasse B auf 4,25 Tonnen anheben. Doch bis dieses Vorhaben deutsches Gesetz wird, dauert es noch Jahre.
Die Mitgliedstaaten müssen die neuen Regeln erst bis zum 26. November 2027 umsetzen. Bis dahin bleibt der schwere Mercedes für viele Käufer ohne neue Prüfung tabu.











