Konzernsparte wird verkauft

EU erlaubt Volkswagen Milliarden-Deal

Aktualisiert am 13.08.2026 – 14:08 UhrLesedauer: 1 Min.

Fertigung am Everllence-Standort in Augsburg (Archivbild): Der Konzern produziert Großmotoren und Großwärmepumpen. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)

VW darf die Mehrheit seiner Großmotorentochter Everllence an einen Investor verkaufen. Die EU-Kommission hat den milliardenschweren Deal nun genehmigt.

Die EU-Kommission genehmigt dem Volkswagen-Konzern, eine Mehrheit seiner Großmotorentochter Everllence abzugeben. Der Verkauf von 51 Prozent der Anteile an dem Unternehmen an den US-Finanzinvestor Bain Capital werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, teilte die Brüsseler Behörde mit.

Ende Juni hatte VW mitgeteilt, sich mit Bain Capital geeinigt zu haben. Bei großen Übernahmen prüft die EU-Kommission dann, ob dadurch unverhältnismäßig große Einschränkungen des freien Wettbewerbs entstehen können. Die Transaktion bringt Volkswagen einen Erlös von 7,4 Milliarden Euro ein. Mit dem Verkauf setzen die Wolfsburger ihren Kurs zur stärkeren Fokussierung auf das Kerngeschäft fort.

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VW: Kündigungen bis 2030 ausgeschlossen

Die fünf deutschen Standorte von Everllence, ehemals unter dem Firmennamen MAN Energy Solutions bekannt, sollen laut VW auch unter der neuen Eigentümerstruktur mindestens bis 2030 erhalten bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen seien in diesem Zeitraum ausgeschlossen.

Das Unternehmen mit Sitz in Augsburg wurde erst 2025 in Everllence umbenannt. Es gehört nach eigenen Angaben mit rund 16.000 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 4,9 Milliarden Euro zu den weltweit führenden Herstellern von Großmotoren, Turbomaschinen und Dekarbonisierungslösungen.

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