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Home » Vorsicht vor ChatGPT-Phishing: Gefälschte Mail fordert Kreditkartendaten
Digital

Vorsicht vor ChatGPT-Phishing: Gefälschte Mail fordert Kreditkartendaten

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 27, 2026
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Warnung vor Phishing

Betrüger verschicken gefälschte ChatGPT-Rechnungen


27.08.2026 – 12:35 UhrLesedauer: 2 Min.

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ChatGPT auf dem Tablet: Betrüger versuchen, mit gefälschten Rechnungen Daten abzugreifen. (Quelle: ZUMA Press/imago)

Eine Mail im Namen von ChatGPT meldet eine fehlgeschlagene Abbuchung und fordert dazu auf, die Zahlungsdaten erneut einzugeben. Wer dem Link folgt, landet auf einer gefälschten Webseite.

Betrüger haben es mit gefälschten Rechnungsmails auf Kreditkartendaten abgesehen. Darin behaupten sie im Namen von ChatGPT, eine Zahlung für das kostenpflichtige Abo sei fehlgeschlagen. Auf die Masche wies zuerst der australische Sicherheitsanbieter MailGuard hin, der nach eigenen Angaben solche Mails abgefangen hat.

Eine deutschsprachige Fassung der Betrugsmail liegt t-online vor. Darin steht, die letzte Zahlung für das Abonnement habe nicht verarbeitet werden können, möglicherweise liege ein Problem mit der Zahlungsmethode vor. Der Empfänger soll bei seiner Bank nachfragen und seine Zahlungsdaten über einen Link aktualisieren.

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Ein zweiter Link ist als Support-Artikel ausgewiesen. Eine Anrede mit Namen fehlt, unterschrieben ist die Mail mit „Mit freundlichen Grüßen, Das Team“.

Nachgebaute Bezahlseite

Beide Links führen nach Angaben von MailGuard zum selben Ziel, einer nachgebauten Bezahlseite des Dienstleisters Stripe, über den viele Anbieter ihre Abos abrechnen. Abgefragt werden dort E-Mail-Adresse, Kartennummer, Gültigkeitsdatum, Prüfziffer, Name des Karteninhabers und die Rechnungsadresse.

Nach der Eingabe erscheint dem Sicherheitsanbieter zufolge ein Fenster mit Visa-Logo und einer Ladeanzeige, das eine laufende, gesicherte Zahlung vortäuschen soll. Kurz darauf bricht der Vorgang ab, die Seite zeigt eine Fehlermeldung. Getestet habe man das mit erfundenen Kartennummern. Die vorgetäuschte Fehlbuchung solle Betroffene dazu bringen, es ein zweites Mal oder mit einer anderen Karte zu versuchen.

Vermeintliche ChatGPT-Mail: So locken Betrüger Internetnutzer auf eine Fake-Bezahlseite.Vergrößern des Bildes
Vermeintliche ChatGPT-Mail: So locken Betrüger Internetnutzer auf eine Fake-Bezahlseite. (Quelle: Screenshot/t-online)

Von einer englischsprachigen Variante berichtet der Sicherheitsdienst PCrisk. Diese nennt eine Rechnungsnummer und einen offenen Betrag von 23,80 Dollar und fragt das ChatGPT-Passwort ab. OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat mit den Mails nichts zu tun.

Woran sich die Fälschung erkennen lässt

Die Absenderadresse gehört in den dokumentierten Fällen nicht zu OpenAI, auch die Bezahlseite lag auf einer Adresse, die weder OpenAI noch Stripe zuzuordnen ist. Ein Schloss-Symbol im Browser ist dabei kein Echtheitsbeweis: Es zeigt nur an, dass die Verbindung verschlüsselt ist, nicht, wem die Seite gehört.

Verdächtige Mails sollten Sie am besten direkt löschen oder als Spam markieren, ohne die Links anzuklicken. Wer prüfen will, ob mit dem eigenen Abo etwas nicht stimmt, tippt die Adresse des Anbieters selbst in den Browser ein oder öffnet die entsprechende App. Über den App Store von Apple oder über Google Play gebuchte Abos lassen sich dort verwalten.

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