Verletzungen aus Dortmund-Spiel
Sorge um Gnabry und Saibari: Bayern-Boss gibt Update
31.10.2026 – 21:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Der deutsche Rekordmeister muss im Topspiel gegen Borussia Dortmund gleich mehrere personelle Schläge hinnehmen. Nach der Partie äußert sich Max Eberl zum Zustand der betroffenen Spieler.
Die ohnehin schon angespannte Personalsituation beim FC Bayern hat sich nochmals verschärft. Beim 2:2 (1:0) der Münchner im 141. Klassiker gegen Borussia Dortmund mussten gleich drei Offensivspieler verletzt vom Feld. Die wohl schwerer verletzten Ismael Saibari und Serge Gnabry wurden bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt, kurz vor Schluss dann auch Michael Olise.
Besonders bei Saibari und Gnabry ließ der Anblick der verletzten Spieler Schlimmeres befürchten. Bayern-Sportvorstand Max Eberl gab nach der Partie ein Update – und konnte nicht Entwarnung geben.
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„Momentan fühlt es sich ein bisschen heftig an, was um uns herum passiert. Beide Verletzungen sind doch etwas größer, ohne dass ich jetzt eine Prognose oder Diagnose abgeben kann“, sagte Eberl in der Mixed Zone zu den beiden Offensivspielern. „Es sieht beides größer aus. Dementsprechend war es sehr, sehr teuer, was wir heute erlebt haben.“
„Es sieht beides größer aus“
Michael Olise habe sich ersten Hoffnungen zufolge wohl nicht schwerer verletzt, beim Franzosen „glauben wir momentan zu spüren, dass es nicht so schlimm ist“, antwortete Eberl, schränkte aber gleichzeitig ein: „Das kann man mit dem Adrenalin nach so einem Spiel schlecht sagen.“ Kompany-Assistent Aaron Danks, der den erkrankten Kompany erneut vertrat, sagte auf der Pressekonferenz nach der Partie: „Sabairis Knöchel sieht ernsthaft verletzt aus“, erklärte der Engländer. „Bei Gnabry ist es wohl eine Muskelverletzung, aber wir müssen noch mehr herausfinden.“
Die Münchner mussten gegen den westfälischen Rivalen ohnehin schon und erneut auf Trainer Vincent Kompany sowie auf Manuel Neuer, Jamal Musiala und Luis Díaz verzichten. Mit einer Rückkehr von Kompany, Musiala und Díaz wird erst nach der Länderspielpause gerechnet.
„Nein, ich glaube nicht“, beantwortete Jan-Christian Dreesen die Frage, ob die Bayern aufgrund der Personalsorgen auf dem Transfermarkt nachlegen müssen: „Wir müssen jetzt sehen, was Olise tatsächlich hat, das ist schwer zu sagen. Man sollte nicht verfrüht über solche Themen sprechen.“