Gefälschte PayPal-Mail
Vermeintliche Rückerstattung ist Betrugsmasche
29.10.2026 – 14:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Aussicht auf eine Rückzahlung soll Verbraucher dazu bringen, auf eine betrügerische E-Mail zu reagieren. Verbraucherschützer warnen.
Wenn eine Rückerstattung angekündigt wird, ist das für Verbraucher meist eine gute Nachricht. Im Falle einer Phishing-Mail, die derzeit im Umlauf ist und sich als Nachricht eines beliebten Zahlungsdienstleisters ausgibt, ist das Geldversprechen aber nur ein Köder von Kriminellen.
Die Nachricht wird angeblich vom Online-Bezahldienst PayPal versendet und informiert über eine Rückzahlung, die auf dem Konto eingegangen sei. Um sie zu erhalten, sollen Empfänger den Eingang über einen Link in der E-Mail bestätigen. Genau dieser Klick ist das Ziel der Betrüger, wie Verbraucherschützer jetzt im Phishing-Radar der Verbraucherzentrale warnen. Die Kriminellen wollen so sensible Daten abgreifen und Zugriff auf Konten erhalten.
- Kurz erklärt: Was ist Phishing und wie erkenne ich den Betrug?
Die Verbraucherschützer appellieren, sich nicht von solchen Phishing-Versuchen täuschen zu lassen, sondern die Nachricht genau zu überprüfen. „Mehrere Details in der E-Mail verraten die Abzocke“, heißt es. So fehle ein konkreter Betrag, und auch die Transaktion, auf die sich die angebliche Rückerstattung beziehen soll, werde nicht genannt.
Weiterhin entlarve die unpersönliche und für offizielle Kundenkommunikation unübliche Anrede „Sehr geehrte/r PayPal-Kunde/in“ die E-Mail als Phishing. Am deutlichsten werde der Betrugsversuch beim Blick auf den Absender, so die Verbraucherschützer. Klickt man darauf, wird die Adresse sichtbar. Sie stehe in keinem erkennbaren Zusammenhang mit PayPal.

Seriös wirken soll die E-Mail durch zwei Elemente: das eingebaute PayPal-Logo und die Aussicht auf Geld, heißt es weiter. So sollen Empfänger den Link anklicken, ohne die übrigen Auffälligkeiten zu prüfen. Diese Art von E-Mails sollte immer unbeantwortet in den Spam-Ordner verschoben werden, heißt es im Phishing-Radar. „Klicken Sie auf keinen Fall auf enthaltene Links.“
Wer tatsächlich ein PayPal-Konto besitzt, sollte entsprechende Hinweise ausschließlich in der offiziellen App oder auf der Internetseite prüfen, schreibt PayPal.