Nach Angaben staatlicher Medien waren mindestens neun Menschen gerettet worden, als Notfallteams weiterhin Steine, Schlamm und Trümmer durchsuchten.
Der Erdrutsch ereignete sich gegen 9:08 Uhr Ortszeit, nachdem starke Regenfälle den Einsturz eines Berghangs in der Nähe des Wujiang-Flusses ausgelöst hatten. Hunderte Anwohner wurden evakuiert, während die Behörden das Gebiet abriegelten, umliegende Gebäude auf weitere Risiken untersuchten und daran arbeiteten, sekundäre Einstürze zu verhindern.
Retter setzten mehr als 50 Such- und Ortungsgeräte ein, während Bagger Trümmer rund um beschädigte Wohnblöcke beseitigten. Auf Bildern vom Unfallort war zu sehen, wie große Felsbrocken in Häuser einschlugen und zwei mehrstöckige Gebäude trotz sichtbarer struktureller Schäden noch standen.
Xinhua berichtete, dass die Behörden außerdem mehr als 8.000 Nothilfegüter, darunter Zelte, Klappbetten und Notfallausrüstung für Familien, geschickt haben, um vertriebene Bewohner zu unterstützen. Die Katastrophe unterstreicht die anhaltende Gefahr regenbedingter Erdrutsche in den bergigen Karstregionen im Südwesten Chinas während der Sommerregenzeit.
