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Home » Verivox-Auswertung: Babyboomer fahren am häufigsten SUV
Mobilität

Verivox-Auswertung: Babyboomer fahren am häufigsten SUV

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 13, 2026
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Versicherungsdaten ausgewertet

Diese Generation fährt besonders häufig SUV


Aktualisiert am 13.08.2026 – 11:13 UhrLesedauer: 2 Min.

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VW Tayron: SUV-Modelle sind in manchen Altersgruppen mittlerweile beliebter als Kombis und Co. (Quelle: Volkswagen/ingobarenschee)

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SUVs sind bei Autofahrern höchst unterschiedlich beliebt. Eine Altersgruppe sticht besonders hervor – und dafür gibt es einige naheliegende Erklärungen.

SUVs bieten viel Platz und je nach Modell einen bequemen Einstieg. Gleichzeitig sind sie im Vergleich zu einem klassischen Modell aber häufig teurer. Das Vergleichsportal Verivox hat seine Versicherungsabschlüsse hinsichtlich der Frage ausgewertet, wer am häufigsten mit den hochgebockten Autos unterwegs ist.

Die Antwort: Babyboomer fahren am häufigsten SUV. Bei den zwischen 1955 und 1964 Geborenen liegt die SUV-Quote 32 Prozent über dem Durchschnitt. Bei den vor 1955 Geborenen sind es 29 Prozent mehr. In den jüngeren Generationen nimmt der Anteil dagegen kontinuierlich ab. Am niedrigsten fällt er bei der Generation Z aus. Bei den zwischen 1997 und 2010 Geborenen liegt der SUV-Anteil laut Verivox bei unter der Hälfte des Durchschnitts.

Warum SUVs für ältere Fahrer interessant sind

Dass SUVs gerade bei älteren Autofahrern beliebt sind, hängt zum Teil wohl auch mit den sich infolge anderer Bedürfnisse verändernden Anforderungen an ein Auto zusammen. Der ADAC empfiehlt älteren Autofahrern, bei der Fahrzeugwahl unter anderem auf bequemes Ein- und Aussteigen, komfortable Sitze und ausreichend Platz im Innenraum zu achten. Auch eine niedrige Ladekante und eine gute Rundumsicht gehören zu den Kriterien. Nicht jedes SUV erfüllt automatisch alle diese Anforderungen, aber gerade beim Einsteigen und beim Platzangebot kann die Fahrzeugklasse Vorteile bieten.

SUV-Fahrer besitzen häufiger ein Eigenheim

imago images 0858760329Vergrößern des Bildes
Älterer Mann am Steuer: Aufgrund der erhöhten Sitzposition ist das Ein- und Aussteigen bei SUVs bequemer. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Svetlana Lazhko/imago)

Auch beim finanziellen Hintergrund zeigen sich Unterschiede. Die Eigenheimquote unter SUV-Fahrern liegt nach der Verivox-Auswertung 24 Prozent über dem Durchschnitt. Ihre Autos waren als Neuwagen zudem im Schnitt rund 10.600 Euro teurer als Fahrzeuge anderer Klassen.

Beide Werte deuten auf größere finanzielle Spielräume hin. Allerdings spielt beim höheren Neuwert auch das Fahrzeugalter eine Rolle: Die untersuchten SUVs sind im Schnitt sechs Jahre jünger als die übrigen Autos. Weil die Neuwagenpreise in den vergangenen Jahren gestiegen sind, lässt sich der Preisunterschied nicht allein auf die Fahrzeugklasse zurückführen.

Und ein teureres Auto wird nicht zwangsläufig aus Erspartem bezahlt. SUVs sind laut Verivox etwa doppelt so häufig kreditfinanziert wie andere Autos. Geleast werden sie sogar viereinhalbmal so häufig.

Im Alter wird die Versicherung teurer

Beim Unterhalt des tendenziell teureren Autos kann das Alter dagegen zum Nachteil werden. Ab Mitte 50 steigen die Kosten der Kfz-Versicherung. Mit zunehmendem Alter können die Beiträge teilweise bis auf das Doppelte klettern. Grundlage der Tarifgestaltung ist unter anderem die Unfallstatistik, nach der ältere Menschen häufiger Schäden verursachen als jüngere. Viele Babyboomer profitieren allerdings von einem anderen Effekt: Wer lange unfallfrei fährt, konnte über Jahrzehnte eine hohe Schadenfreiheitsklasse erreichen.

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