Nach nur zwei Spielen
WM für deutschen Schiedsrichter beendet
14.07.2026 – 12:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Nicht nur für die deutsche Nationalmannschaft war die WM früh vorbei, sondern auch für den deutschen Schiedsrichter Felix Zwayer. Nur zwei Spiele leitete der einzige deutsche Unparteiische beim Turnier.
Felix Zwayer wird bei der WM kein weiteres Spiel mehr leiten. Für den deutschen Schiedsrichter ist das Turnier nach zwei Einsätzen in der Vorrunde vorzeitig beendet. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf Anfrage mitteilte, hat der 45 Jahre alte Berliner das Schiedsrichter-Quartier in den USA bereits verlassen.
Zwayer leitete bei der Weltmeisterschaft die Partien zwischen Gastgeber USA und Australien (2:0) sowie der Demokratischen Republik Kongo und Usbekistan (3:1). In beiden Spielen zeigte der Berliner eine starke Leistung. Bei seinem ersten Einsatz in Seattle musste er in der Nachspielzeit allerdings wegen eines Krampfs behandelt werden.
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Noch im Schiedsrichter-Quartier ist dagegen Bastian Dankert. Der Videoschiedsrichter darf sich weiterhin Hoffnungen auf einen Einsatz im WM-Finale am Sonntag machen. Für das Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich am Dienstag (21 Uhr) in Arlington wurde Iván Barton aus El Salvador als Schiedsrichter angesetzt. Das zweite Halbfinale zwischen England und Argentinien am Mittwoch in Atlanta leitet Ismail Elfath aus den USA.
Nach übereinstimmenden Medienberichten befinden sich noch 13 Referees im Quartier des Weltverbandes Fifa. Sollte Argentinien das Finale erreichen, kämen Schiedsrichter aus Europa und Südamerika nicht mehr infrage. Als Top-Kandidat gilt dann Alireza Faghani, der für Australien pfeift. Stehen sich im Endspiel dagegen zwei europäische Mannschaften gegenüber, zählen auch der Slowene Slavko Vinčić und der Pole Szymon Marciniak zum Kreis der möglichen Finalschiedsrichter.









