Wie es weitergeht

Bericht: Traditionsbäckerei aus dem Norden ist insolvent

03.10.2026 – 17:02 UhrLesedauer: 1 Min.

Brote (Symbolbild): Die Bäckerei Millahn ist insolvent. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer)

Die Bäckerei Millahn hat laut einem Bericht Insolvenz beantragt – betroffen sind 12 Filialen und 66 Mitarbeiter in Elmshorn und Umland. Wie es nun weitergehen soll.

Die Bäckerei Millahn aus Elmshorn hat Insolvenz beantragt. Wie die Bild-Zeitung zuerst berichtete, habe für die Betreibergesellschaft Elmshorner Backstuv GmbH das Amtsgericht Pinneberg ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet. Betroffen seien 12 Filialen und 66 Mitarbeiter in Elmshorn und dem umliegenden Kreis Pinneberg – darunter ein Standort in Klein Offenseth-Sparrieshoop. Das Familienunternehmen wurde 1977 gegründet.

Als Ursachen nannte die vorläufige Insolvenzverwalterin Jennie Best von der Kanzlei Reimer laut Bild den Wegfall zweier Großkunden. Gleichzeitig seien die Kosten für Energie und Rohstoffe gestiegen. Auch der höhere Mindestlohn sowie hohe Krankenstände hätten den Betrieb unter Druck gesetzt.

Betrieb soll weitergehen

Produktion und Verkauf sollen erst mal weiterlaufen, wie dass Unternehmen mitteilte. Auf der offiziellen Webseite heißt es dazu: „Unsere Filialen haben wie gewohnt geöffnet, unsere Backstube läuft, und unser Team steht jeden Morgen für Sie bereit“.

Die Traditionsbäckerei Millahn steht laut eigenen Angaben seit 1977 für klassisches Bäckerhandwerk in Verbindung mit moderner Technik. Gegründet wurde der Familienbetrieb von Horst und Cornelia Millahn; aus dem zunächst einzelnen Standort entwickelte sich über die Jahre ein Unternehmen mit mehreren Filialen in Elmshorn und Umgebung.

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