Abildstrøm sagte dem dänischen Rundfunk DR: „Sowohl die deutschen als auch die dänischen Forscher, mit denen ich gesprochen habe, glauben, dass es sich höchstwahrscheinlich um den Buckelwal Timmy handelt.“

Die Gewebeproben sollen diese Theorie bestätigen oder widerlegen. Abildstrøm erklärte: „Wir schneiden ein gutes Stück ab und teilen es dann in kleinere Stücke, die die Forscher sowohl in Deutschland als auch in Dänemark erhalten können.“

Ist Till Backhaus auf dem Weg zum Buckelwal?

Der vor der dänischen Insel Anholt treibende tote Wal beschäftigt auch das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern. Ob ein Vertreter der Behörde oder Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) selbst Richtung Anholt fahren werde, sei zunächst unklar, sagte ein Sprecher am Morgen der Deutschen Presse-Agentur. Das solle im Laufe des Vormittags entschieden werden.

Der Sprecher vermutete, dass es keine schnelle Identifizierung des Tieres geben werde. „Ich gehe davon aus, dass am Vormittag das Rätsel noch nicht gelöst wird.“

Umweltminister Till Backhaus (SPD): Sein Ministerium rechnet mit keiner schnellen Identifizierung des toten Buckelwals. (Quelle: t-online)

Können Fotos Timmy identifizieren?

Um festzustellen, ob es sich bei dem in Dänemark gefundenen Kadaver um Timmy handelt, könnten theoretisch auch Fotos helfen: Nach Angaben der Rettungsinitiative wurde ein Foto von der Fluke – der großen Schwanzflosse des Tieres – von Timmy gemacht, das in eine entsprechende Datenbank einfließen soll. Für diese Information gab es allerdings keine Bestätigung durch unabhängige Quellen.

Neben einem Foto von der Fluken-Unterseite können der Tierschutzorganisation WDC zufolge auch auffällige Merkmale wie ein Narbenmuster auf der Haut zur Wiedererkennung eines Wals dienen.

Der Wal Timmy in dem gefluteten Lastschiff (Archivbild): Eventuell können Fotos den Beweis liefern, ob es sich bei dem toten Wal um Timmy handelt. (Quelle: Philip Dulian/dpa)

Wal soll Gewebeprobe entnommen werden

Im Laufe des Tages soll laut dänischen Medien eine Gewebeprobe von dem toten Tier entnommen werden. Dafür muss es allerdings Niedrigwasser geben. Da sich in dem Kadaver auch Gase bilden können, bestehe die „Gefahr einer Explosion“, heißt es in einem Bericht der dänischen Boulevardzeitung „Ekstra Bladet“.

Tier ist wohl Buckelwal

Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Wie er dem Sender TV 2 Østjylland sagte, ist das Tier schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang. Auch Buckelwal Timmy wurde von den Experten auf etwa zwölf Meter Länge geschätzt.

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