Polizei nimmt Verdächtige auf Teneriffa fest

Betrug per Dating-App – deutscher Senior stirbt


13.05.2026 – 13:33 UhrLesedauer: 1 Min.

Badestrand auf Gran Canaria (Symbolbild): Auf der Insel wurde ein Deutscher getötet. (Quelle: IMAGO/B. Lindenthaler/imago)

Ein Deutscher verabredet sich über eine Dating-App, wird niedergeschlagen und stirbt. Die Polizei hat eine Frau und einen Mann in Verdacht, denen weitere Taten zur Last gelegt werden.

Die Polizei hat auf Teneriffa einen 23 Jahre alten Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, im März auf Gran Canaria einen 82-jährigen Deutschen erschlagen zu haben, um ihm sein Mobiltelefon zu rauben. Zudem nahmen die Beamten eine 43 Jahre alte Frau fest, die mit ihrem jüngeren Komplizen gemeinsame Sache gemacht haben soll.

Das Vorgehen der beiden war den Beamten zufolge immer ähnlich: Über Dating-Apps suchte der 23-Jährige nach leichten Opfern, verabredete sich und stahl Handys. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ging es dabei weniger um den reinen Materialwert der Geräte, sondern um die Möglichkeit, auf Bank-Apps und digitale Finanzdienstleistungen zuzugreifen. Die 43 Jahre alte Frau soll sich um die Logistik gekümmert und Reisen zu den Opfern organisiert haben.

So wie im März nach Playa del Inglés auf Teneriffas Nachbarinsel Gran Canaria: Überwachungsaufnahmen zeichneten auf, wie das spätere Opfer vor einem Apartmentkomplex auf sein Date wartete, wie die beiden Männer schließlich im Gebäude verschwanden und es nach rund anderthalb Stunden wieder verließen. Draußen soll der 23-Jährige sein Opfer attackiert und so schwer verletzt haben, dass der 82-Jährige Wochen später im Krankenhaus starb.

Der Obduktionsbericht stuft den Tod als Tötungsdelikt ein. Der Hauptverdächtige wurde in Haft genommen.

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