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Home » Taifun legt Autobauer-Produktion in neun Werken lahm
Mobilität

Taifun legt Autobauer-Produktion in neun Werken lahm

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 11, 2026
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Taifun legt Autobauer-Produktion in neun Werken lahm

Fertigung gestoppt

Taifun legt Toyota lahm


Aktualisiert am 11.08.2026 – 15:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Stillstand nach nur einem Tag: Der Taifun „Dolphin“ stoppt erneut die Fertigung bei Toyota. (Quelle: IMAGO)

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Nach einem Erdbeben Ende Juli trifft die nächste Störung die japanische Autoindustrie. Ein Taifun hat Teile der Toyota-Produktion lahmgelegt. Honda kann zwei Werke weiterhin nicht hochfahren.

Toyota hatte seine von einem Erdbeben betroffenen Werke gerade erst wieder in Betrieb genommen. Nur einen Tag später brachte Taifun „Dolphin“ die Produktion erneut zum Erliegen. Der Sturm führte zum Stillstand von 17 Fertigungslinien in neun japanischen Montagewerken. Betroffen sind unter anderem die Modelle Corolla und Camry sowie mehrere Lexus-Baureihen.

Im Video | Die Auswirkungen des Wirbelsturms sind seit Tagen spürbar

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Quelle: reuters

Erdbeben kostete rund 20.000 Fahrzeuge

Bereits Ende Juli hatte ein Erdbeben der Stärke 7,1 die japanische Autoindustrie belastet. Etwa 20.000 Fahrzeuge konnten nicht produziert werden. Besonders hart traf es die Insel Kyushu. Sie ist ein wichtiger Standort für die Fahrzeug- und Komponentenfertigung sowie für Exporte nach Asien.

Kurz darauf nahmen Nissan, Daihatsu und Mitsubishi ihre Werke wieder in Betrieb. Auch Toyota hatte seine Standorte wieder hochgefahren. Dann kam der Taifun.

Honda wartet auf Stoßdämpfer

Bei Honda dauert die Unterbrechung länger. Zwei Werke bleiben bis mindestens zum 19. August geschlossen. Grund dafür ist, dass Stoßdämpfer fehlen.

Der Engpass liegt beim Zulieferer Astemo. Durch das Erdbeben wurden dessen Anlagen beschädigt. Ein verbindlicher Zeitplan für die Wiederaufnahme der Produktion steht noch nicht fest. Wegen einer Überschneidung mit den anstehenden Werksferien fallen die Einschnitte jedoch geringer aus als zunächst befürchtet.

Fehlende Komponenten bremsen Toyota

Auch bei Toyota wurde deutlich, wie stark die Produktion von einzelnen Partnern abhängt. Ein beschädigtes Werk des Zulieferers Aisin behinderte die Rückkehr zur Normalproduktion. In dem Werk werden unter anderem Türkomponenten, Sitzteile, Schiebedächer und Aluminiumgussteile für Motoren hergestellt. Anfang August nahm Aisin den Betrieb teilweise wieder auf.

Der erneute Ausfall traf auch Toyota kurz vor der Sommerpause. Der Produktionsverlust dürfte deshalb begrenzt bleiben.

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