Tante und Cousine erschossen
Stefan Mross spricht zum ersten Mal über Familientragödie
21.08.2026 – 09:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor fünf Jahren verlor Stefan Mross seine Tante und seine Cousine. Jetzt überrascht der Musiker mit seiner Haltung gegenüber dem Täter.
Kurz vor Mitternacht fielen 2021 zehn Schüsse in einem Haus bei Salzburg. Stefan Mross‘ Tante und seine Cousine wurden dabei von dem Ex-Partner der Cousine erschossen. Der Täter sitzt seitdem in Österreich in lebenslanger Haft. Der „Immer wieder sonntags“-Star hat nun erstmals über die Vorfälle gesprochen.
„Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder“, sagte der 50-Jährige im Interview mit RTL. Besonders für seine Mutter bedeutete die Tat einen schweren Verlust: Sie verlor ihre Schwester und ihre Nichte. Als „ganz schlimme Zeit“ beschreibt Mross das Drama. Das Erlebte habe bei seiner Mutter „bestimmt einen Knacks“ hinterlassen.
Seine Haltung gegenüber dem verurteilten Mann fällt dabei ungewöhnlich aus. Rachegefühle hegt er nicht, im Gegenteil: „Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste“, sagte der Musiker. Seinetwegen könne der Täter „jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes“ haben. Der Mörder tue ihm eher leid, weil er „sein ganzes Leben kaputtgemacht hat“.
„Das tut mir am meisten weh“
Vielmehr beschäftige ihn allerdings das Schicksal der eigenen Verwandtschaft. Durch die Taten des Verurteilten sei immerhin „eine ganze Familie zerstört“ worden. „Das tut mir am meisten weh“, fasste Mross seine Empfindungen zusammen.
Von härteren Strafen wie der Todesstrafe in Amerika halte Mross jedoch nichts. „Der soll einfach weggesperrt werden“, betonte er. Mehr möchte Mross über den Doppelmord, der vor über fünf Jahren sein Leben und das seiner Liebsten veränderte, nicht sagen.
Stefan Mross pflegte ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter. Im vergangenen Jahr musste er ihren Tod verkraften. Sie starb im Alter von 85 Jahren.
