Grill-Index
So haben die Deutschen im Sommer 2026 gegrillt
27.08.2026 – 16:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Bratwurst und Steak bleiben die Klassiker auf deutschen Grills. Doch eine aktuelle Auswertung zeigt, wo das Fleisch vom Rost verdrängt wird.
Der Sommer 2026 war heiß, selbst am Abend war es oft noch angenehm warm – perfektes Wetter für Grillfans. Wie immer landeten in diesem Jahr Klassiker wie Bratwurst und Steaks auf dem Rost. Doch Deutschlands Grilllandschaft wird immer vielfältiger, wie eine aktuelle Auswertung der Angebote-App kaufDA zeigt.
Dafür wurden anhand der kaufDA-App die Klicks auf Grill-Angebote aus 150 Städten zwischen Mai und Ende Juli 2026 ausgewertet. Sie zeigen, für welche Angebote sich die Deutschen in diesem Sommer besonders interessierten.
Das ist das beliebteste Grillprodukt
Im Bereich der Grillprodukte liegt Fleisch weiterhin vorn. 44,1 Prozent aller Klicks gingen auf das Konto von Waren wie Steaks und Würsten. Grillgeräte folgen mit 24 Prozent auf Platz zwei, vegetarische und vegane Produkte kommen auf rund elf Prozent aller Klicks auf Grillangebote.
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Das meistgeklickte Einzelprodukt ist das Schweine-Nackensteak mit fünf Prozent aller Grill-Aufrufe. Dahinter folgen Gasgrills (2,6 Prozent) und Holzkohlegrills (2,12 Prozent). Das höchstplatzierte vegetarische Produkt ist Grill- und Pfannenkäse auf Platz neun.
Allerdings landen Veggie-Angebote mit 12,4 Prozent deutlich häufiger auf der digitalen Einkaufsliste als Fleischprodukte (5,2 Prozent). Wer pflanzliche Alternativen sucht, kauft sie also auch gezielt. Bei Grillgeräten ist das Verhältnis noch extremer – 24 Prozent Klicks, aber nur 2,4 Prozent Einkaufslisteneinträge. Das deutet darauf hin, dass Nutzer bei Grills eher vergleichen und recherchieren, statt spontan zu kaufen.
In dieser Stadt spielt Grillen eine besonders große Rolle
Die Grillhauptstadt Deutschlands ist nicht München, Hamburg oder Berlin – sondern Garbsen. In der niedersächsischen Stadt entfielen 3,55 Prozent aller Produktaufrufe auf Grillangebote, umgerechnet etwa jeder 28. Klick. Der Durchschnitt der untersuchten Städte lag bei 2,48 Prozent. Dahinter folgen Fulda (3,46 Prozent) und Iserlohn (3,38 Prozent). Auf Bundeslandebene führt Schleswig-Holstein mit 2,79 Prozent, Hessen bildet mit 2 Prozent das Schlusslicht.
Die acht Städte mit dem höchsten Fleischanteil liegen alle in Nordrhein-Westfalen. Wesel führt mit 56,8 Prozent, gefolgt von Dorsten (56,6 Prozent) und Moers (55 Prozent). Auf Bundeslandebene liegt Mecklenburg-Vorpommern mit 49,9 Prozent vorn.
Das Veggie-Ranking hingegen wird von Universitätsstädten dominiert: Gießen (16,1 Prozent), Tübingen (15,3 Prozent) und Ulm (15,2 Prozent) führen die Liste an. Auf Bundeslandebene überrascht Thüringen – die Heimat der Bratwurst hat mit 12,8 Prozent den höchsten Veggie-Anteil aller Bundesländer.