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Ein jemenitischer Abenteurer, der in den sozialen Medien als „Spider-Man des Jemen“ bekannt ist, ist nach Angaben der Behörden gestorben, nachdem er bei einem gefährlichen Aufstieg in einen Vulkankrater gestürzt war.

Al-Qaqa Ibn Antar, 30, erklomm gerade die steilen Felswände des Vulkankraters Hardah Dam in der südlichen Provinz Dhale im Jemen, als er den Halt verlor und in den Krater stürzte. Nach Angaben der jemenitischen Zivilschutzbehörde kletterte Antar ohne Sicherheitsausrüstung.

Nach dem Vorfall wurden Rettungsteams, darunter Taucher und Wasserrettungsspezialisten, vor Ort stationiert. Die Behörden sagten, Antars Leiche sei etwa 30 Meter unter der Oberfläche des Kratersees gelegen und während einer komplexen Operation, die etwa vier Stunden dauerte, geborgen worden.

Ein von der Zivilschutzbehörde veröffentlichtes Video zeigte, wie Retter mithilfe von Seilen und einem Rettungskäfig aus Metall in den Krater hinabstiegen, um die Leiche zu bergen.

Antar hatte sich online eine große Fangemeinde aufgebaut, indem er Videos zeigte, die ihn zeigten, wie er Klippen und raues Berggelände im Jemen erklomm, oft ohne Schutzausrüstung. Seine gewagten Stunts brachten ihm den Spitznamen „Spider-Man of Yemen“ ein und viele seiner Videos erregten große Aufmerksamkeit in den sozialen Medien.

Nach dem Unfall forderte die jemenitische Zivilschutzbehörde Kletterer und Abenteuerbegeisterte auf, Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und geeignete Schutzausrüstung zu tragen, um ähnliche Tragödien zu vermeiden.

Zusätzliche Quellen • AFP, AP

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