SPD-Spitzenkandidat in Berlin

Steffen Krach spricht sich für Verzicht auf Diätenerhöhung aus


30.04.2026 – 20:27 UhrLesedauer: 1 Min.

Steffen Krach (Archivbild): Er wünscht sich einen Stopp der Diätenerhöhung auch für Berlin. (Quelle: IMAGO/KreativMedia Press)

Jeden Juli steigen die Diäten der Bundestagsabgeordneten, die SPD möchte das nun verhindern. Auch auf Landesebene, wenn es nach Berlins Spitzenkandidat Steffen Krach geht.

Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat sich zur Debatte um die Erhöhung der Diäten im Bundestag geäußert – und sich für einen Stopp auf Landesebene ausgesprochen.

„Kleine und mittlere Einkommen entlasten und höhere stärker in die Verantwortung nehmen, das heißt für mich auch: Verzicht im Senat“, sagte er der Regionalredaktion von t-online in Berlin. „Kein Gehaltsplus für den Regierenden und die Senatsmitglieder in der nächsten Legislaturperiode, das ist meine klare Haltung“.

Die sogenannte Abgeordnetenentschädigung liegt in Berlin derzeit bei monatlich 8.161 Euro. Zum Jahreswechsel war sie um 477 Euro gestiegen.

Die SPD auf Bundesebene hatte angekündigt, die anstehende Erhöhung der Abgeordnetendiäten am 1. Juli mithilfe eines entsprechend vorbereiteten Gesetzesentwurfes zu stoppen. Es geht dabei um 497 Euro pro Monat.

Der Abgeordnete Johannes Fechner, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und Mitglied im Geschäftsordnungsausschuss, sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass er seinem Unionskollegen Hendrik Hoppenstedt (CDU) den Vorschlag gemacht habe, die Anpassung dieses Jahr auszusetzen. Hier lesen Sie mehr dazu.

Share.
Exit mobile version