Kasachischer Staatsangehöriger

Mutmaßlicher Russland-Spion in Berlin festgenommen


29.04.2026Lesedauer: 1 Min.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt hat einen Mann in Berlin verhaftet. (Archivbild) (Quelle: Christoph Schmidt/dpa/dpa-bilder)

Ein Kasache soll für Russland spioniert haben. Nun wurde der Mann in Berlin verhaftet.

Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin einen Mann wegen mutmaßlicher Spionage für einen russischen Geheimdienst festnehmen lassen. Der kasachische Staatsangehörige Sergej K. stehe im dringenden Verdacht, seit spätestens Mai 2025 Informationen aus Deutschland an einen ausländischen Geheimdienst weitergegeben zu haben.

Nach Angaben der Ermittler soll der Beschuldigte unter anderem Informationen zur deutschen Militärhilfe für die Ukraine sowie zur Rüstungs- und Verteidigungsindustrie übermittelt haben. Dabei sei es auch um Unternehmen gegangen, die Drohnen und Roboter entwickeln.

Sergej K. informierte über Sabotageziele

Außerdem soll Sergej K. Fotos öffentlicher Gebäude in Berlin und militärischer Konvois auf Autobahnen weitergeleitet haben. Den Angaben zufolge informierte er seinen Kontaktmann auch über mögliche Sabotageziele in Deutschland und bot an, weitere Personen für eine Spionage- und Sabotagegruppe zu rekrutieren.

Der Mann wurde am Dienstag von Beamten des Bundeskriminalamts festgenommen. Zudem wurden Räume des Beschuldigten und einer nicht tatverdächtigen Person durchsucht. Sergej K. soll am Mittwoch dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Dieser entscheidet über den Vollzug der Untersuchungshaft.

Share.
Exit mobile version