Besondere Tour

Zeppelin fliegt über Frankfurt – so teuer ist der Blick auf die Skyline


Aktualisiert am 19.08.2026 – 03:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Zeppelin am Himmel über dem Dom zu Frankfurt (Archivbild): Eine Tour mit dem Luftschiff bietet spektakuläre Blicke. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/HGVorndran/imago)

Ein Zeppelin kommt für vier Tage in die Rhein-Main-Region. Von Bad Homburg geht es über Skyline, Römer und EZB – für einen stolzen Preis.

Frankfurts Skyline lässt sich in dieser Woche aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive betrachten. Von Donnerstag, 20. August, bis Sonntag, 23. August, startet ein Zeppelin zu Rundflügen über die Mainmetropole. Abflugort ist das Hofgut Kronenhof in Bad Homburg.

Die Passagiere bekommen Frankfurt aus der Luft zu sehen. Nach dem Start in Bad Homburg führt die geplante Route zunächst über Oberursel und das Nordwestkreuz in Richtung Höchst. Anschließend geht es unter anderem an Griesheim und der Messe vorbei ins Zentrum.

Zeppelin mit der Goodyear-Aufschrift (Archivbild): Bald dreht es wieder über Frankfurt seine Runden. (Quelle: IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER/imago)

Im Fokus stehen beim Rundflug vor allem das Bankenviertel und die Frankfurter Altstadt mit dem Römer. Danach soll der Zeppelin weiter in Richtung Ostend und an der Europäischen Zentralbank vorbeifliegen. Auf dem Rückweg liegen die Goethe-Universität und der Palmengarten auf der Route, ehe das Luftschiff den Europaturm passiert. Der genaue Verlauf kann sich allerdings je nach Wetterbedingungen kurzfristig ändern.

Das kostet die exklusive Zeppelin-Tour

Ganz günstig ist der Ausflug allerdings nicht: 530 Euro kostet der 45-minütige Rundflug pro Person. Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren erhalten nach Angaben des Betreibers 20 Prozent Rabatt. Wer noch kurzfristig mitfliegen möchte, hat zumindest noch Chancen: Stand Montag (17. August) waren für Freitag, 21. August, noch einzelne Plätze verfügbar.

Schon das Fluggerät selbst dürfte am Himmel auffallen. Der eingesetzte Zeppelin NT ist rund 75 Meter lang und 17,4 Meter hoch. Für den Vortrieb sorgen drei Flugmotoren mit jeweils 200 PS. Anders als die historischen Luftschiffe wird der moderne Zeppelin mit nicht brennbarem Helium gefüllt. Je nach Konfiguration können bis zu 14 Fluggäste in der Kabine mitfliegen.

Der Zeppelin NT kann dank seiner schwenkbaren Propeller unter anderem nahezu senkrecht starten und landen und sich auf der Stelle drehen. Sein erster Prototyp absolvierte bereits 1997 den Jungfernflug; die heutigen Maschinen werden in Friedrichshafen gebaut und von der Deutschen Zeppelin-Reederei betrieben.

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