Auf HBOmax

Sean Connery begeistert in diesem Mittelalter-Krimi aus den 80ern bis heute


28.07.2026 – 12:05 UhrLesedauer: 3 Min.

„Der Name der Rose“: Der Film basiert auf dem Bestseller von Umberto Eco. (Quelle: imago stock&people/imago)

Grausame Morde in der Abtei: „Der Name der Rose“ gehört zu den beliebtesten Romanverfilmungen aller Zeiten und hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren.

Mit seinem Debütroman hinterließ der italienische Schriftsteller Umberto Eco einen bleibenden Eindruck in der Literaturwelt. Sein Kloster-Krimi „Der Name der Rose“ entwickelte sich schnell zum Welterfolg. 1980 als italienisches Original erschienen, eroberte es bereits vier Jahre später die Kinoleinwände.

Darum geht es in „Der Name der Rose“

Mönch William von Baskerville (Sean Connery) und sein treuer Begleiter und Novize Adson von Melk (Christian Slater) treffen 1327 nach einem beschwerlichen Weg in einem Kloster in den italienischen Bergen ein. Im Auftrag des Kaisers sollen sie dort als Vermittler die Unruhen zwischen Mönchen und Ketzern schlichten.

Allerdings sorgt eine Mordserie hinter den Klostermauern für Aufruhr. William bemüht sich, Licht ins Dunkel zu bringen, aber stößt dadurch auf Widerstand. Statt Hilfe zu erhalten, stellen sich die Abgeordneten des Papstes ihm in den Weg und beschuldigen ihn, selbst der Mörder zu sein.

So sehenswert ist „Der Name der Rose“

Grundsätzlich erhielt der Film ein überwiegend positives Feedback, was bei Romanverfilmungen keine Selbstverständlichkeit ist. Die Kluft zwischen Buch und Film ist oft schwer zu überbrücken. Laut dem Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ gab es von der Kritik 72 Prozent an Lob, während das Publikum mit 85 Prozent sich noch mehr begeistert zeigte. Die Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 7,7, von 10 möglichen Sternen.

Was am Film häufig kritisiert wird, sind die inhaltlichen Unstimmigkeiten. Die Filmseite „film-rezensionen.de“ fasst dies folgendermaßen zusammen: „Die […] Atmosphäre und die schauspielerische Leistung machen den Film sehenswert, die Morde sind zum Teil sehr perfide. Man darf nur nicht zu sehr darüber nachdenken.“

Der Film steht ab Mittwoch, 29. Juli 2026, bei HBOmax im Abo kostenfrei zum Streamen bereit. Wer kein Abonnent ist, der kann die Romanverfilmung alternativ bei Magenta TV streamen.

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Ärger am Set

Bei aller Begeisterung für die Verfilmung rückten die schwierigen Dreharbeiten, die größtenteils an Originalschauplätzen gedreht wurden, in den Hintergrund. Die angespannte Stimmung am Set wurde erst Jahre später thematisiert. Besonders ein Schauspieler blieb Regisseur Jean-Jacques Annaud in Erinnerung.

Dem französischen Filmmagazin „Allociné“ verriet der Regisseur, dass er von Schauspieler F. Murray Abraham sehr enttäuscht war: „Ich erinnere mich an den schrecklichen, von Grund auf bösartigen und hochmütigen Charakter von F. Murray Abraham, der seit seinem Oscar für ,Amadeus‘ eine unmögliche Macke bekommen hatte.“

Wie der Regisseur berichtet, waren Verspätungen und überhebliches Verhalten gegenüber anderen Schauspielern an der Tagesordnung. Sein Oscar-Erfolg schien dem Darsteller innerhalb kürzester Zeit zu Kopf gestiegen zu sein.

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