Poker um El Mala

Sky-Experte wirft FC Köln Scheinheiligkeit vor

24.08.2026 – 06:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Florian Plettenberg (Archivbild): (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg/imago)

Der 1. FC Köln feiert die Vertragsverlängerung mit Said El Mala. Ein TV-Experte hält davon gar nichts – und wird richtig deutlich.

Der 1. FC Köln muss sich nach einem TV-Auftritt von Transferexperte Florian Plettenberg scharfe Kritik gefallen lassen. Im „Doppelpass“ auf Sport1 warf der Sky-Reporter dem Zweitligisten am Sonntag (23. August) Scheinheiligkeit im Umgang mit Shootingstar Said El Mala vor.

Auslöser der Kritik war die kurz zuvor bekannt gegebene Vertragsverlängerung des Klubs mit dem 19-Jährigen bis 2031. El Mala hatte zudem die Trikotnummer 10 erhalten, die zuvor unter anderem Lukas Podolski trug. Plettenberg sagte dazu: „Ich liebe die Kölner, aber die sollen aufhören mit dieser scheinheiligen Said-El-Mala-Nummer. Die Kölner wären die Ersten gewesen, die Said El Mala für 50 Millionen Euro nach Brentford ins Niemandsland nach London verkauft hätten, weil sie das selbst noch rangekarrt hätten.“

Plettenberg über FC Köln: „Das ist für mich einfach scheinheilig“

Im Sommer war monatelang über eine mögliche Zukunft El Malas außerhalb Kölns spekuliert worden, zuletzt soll auch Borussia Dortmund Interesse gezeigt haben. Zu einem Wechsel kam es letztlich nicht. Plettenberg kommentierte: „Nur weil El Mala und die Mutter von El Mala am Ende gesagt haben: ‚Nee, Brentford möchte ich doch nicht‘, ist der da geblieben. Und jetzt wird er so glorifiziert, als wäre er der neue Poldi. Der hat in der Jugend noch nicht mal beim 1. FC Köln gespielt. Das ist für mich einfach scheinheilig. Das muss man einfach mal sagen.“

Der frühere FC-Profi Ralph Hasenhüttl saß ebenfalls in der Runde und reagierte auf den Ausbruch mit einem Schmunzeln. Nach der Werbepause griff Plettenberg das Thema selbst noch einmal auf und sprach mit einem Grinsen von „wenig Schlaf aktuell“ – auch Moderator Jochen Stutzky zeigte sich amüsiert.

Aber auch allgemein hat Plettenberg offenbar vom Verlauf der aktuellen Transferperiode keine gute Meinung: „Deswegen können wir keine Spieler in Deutschland halten, weil die Engländer so doof sind und uns die Spieler hier völlig overpriced abkaufen.“

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