„Was mache ich nach dem Leistungssport?“
Dreifache Weltmeisterin Beck hört auf
24.08.2026 – 06:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Leonie Beck beendet ihre Karriere als Schwimmerin – endgültig. Die 29-Jährige verrät, was sie dazu bewogen hat und womit sie ihre Zeit jetzt füllt.
Mit drei WM-Titeln im Freiwasser hat sich Leonie Beck in die Weltspitze geschwommen – nun ist ihre Karriere offiziell beendet. Die 29-Jährige gab ihren Rücktritt vom Leistungssport in der BR-Sendung „Blickpunkt Sport“ bekannt.
Beck erklärte in der Sendung: „Ich werde nicht mehr zurück in den Leistungssport zurückkehren.“ Ihr letztes offizielles Rennen hatte sie dem Schwimm-Weltverband zufolge im Oktober 2024 absolviert.
Nach den Olympischen Spielen in Paris hatte Beck eine Pause geplant. Sie erklärte: „Vor Paris vor zwei Jahren vor den Olympischen Spielen wusste ich schon, dass ich auf jeden Fall eine Pause vom Wettkampfsport haben möchte und mir das mal durch den Kopf gehen lassen möchte, wie ich weitermache. Auf jeden Fall andere Projekte vorantreiben – auch mit dem Gedanken: Was mache ich denn nach dem Leistungssport?“ Daraus wurde ein endgültiger Abschied. Beck fügte hinzu: „Mir geht’s so gut. Mir macht so viel Spaß, was ich jetzt mache. Ich bin auf tausend Events, bin auch in die Medienwelt eingestiegen.“
Nach enttäuschenden Olympischen Spielen 2016 hatte Beck ihre Karriere neu ausgerichtet und war vom Beckenschwimmen ins Freiwasser gewechselt. Bei der Schwimm-WM 2022 in Budapest gewann sie mit der 4x-1,5-Kilometer-Staffel Gold. 2023 holte sie im japanischen Fukuoka im Einzel über fünf und zehn Kilometer jeweils den Weltmeistertitel. Dazu kommen drei Europameistertitel: 2022 in Rom über zehn Kilometer sowie 2024 in Belgrad über zehn und fünf Kilometer. Eine olympische Medaille blieb ihr jedoch verwehrt.
