Große Not in Tirol
Hüttenwirt hört Hilfeschreie und handelt geistesgegenwärtig
Aktualisiert am 26.05.2026 – 13:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Laute Schreie hallen über einen Tiroler Berg. Eine Frau ist in großer Panik. Dann tut ein Hüttenwirt genau das Richtige.
Ein aufmerksamer Hüttenwirt hat in Tirol mitgeholfen, zwei Wanderer aus einer misslichen Lage zu befreien. Der Mann hörte am Sonntagmorgen panische Hilfeschreie und wählte sofort den Notruf, wie die Tiroler Polizei mitteilte.
Ein rumänisches Ehepaar war am frühen Morgen zu einer Bergtour von Ehrwald aus in Richtung der Coburger Hütte aufgebrochen. Gegen 8.10 Uhr kamen die beiden aus ungeklärter Ursache vom Weg ab und gerieten in steiles, felsiges Gelände.
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Wie die Polizei weiter beschrieb, erlitt die Frau eine Panikattacke. Die 50-Jährige und ihr zwei Jahre älterer Partner kamen weder vor noch zurück. Auch Handyempfang hatten die beiden nicht. Durch laute Schreie versuchten sie schließlich, auf sich aufmerksam zu machen.
Der aufmerksame Wirt der Coburger Hütte war der Polizei zufolge gerade mit Aufbauarbeiten für die anstehende Sommersaison beschäftigt und alarmierte die Polizei, die einen Hubschrauber in das Gebiet schickte. Das Ehepaar konnte schließlich unverletzt aus der Situation befreit und ins Tal gebracht werden.
Österreich: Drei deutsche Abenteurer in Not
Auch drei Deutschen wurden am Wochenende in den Bergen ihre Grenzen aufgezeigt: Die Kletterer im Alter von 35, 36 und 37 Jahren waren am Sonntag gemeinsam mit einem Mann aus Belgien auf der Tiroler Kletterroute Alte Süd in Nesselwängle unterwegs, als sich ihre Seile in felsigem Gelände verhedderten. „Ein selbstständiges Weiterkommen war nicht mehr möglich“, schilderte die Polizei.
Bei bereits einsetzender Dämmerung konnte ein Notarzthubschrauber die vier in Not geratenen Abenteurer lokalisieren und schließlich sicher ins Tal bringen. Alle vier Beteiligten blieben unverletzt.
Deutscher in Österreich verletzt
Weniger glimpflich ging hingegen ein Einsatz in Kirchdorf aus, wie die Tiroler Polizei berichtete. Zwei Deutsche kletterten am Montagmorgen im Gebiet Wilder Kaiser in Richtung des 2.170 Meter hohen Christaturms, als einer der beiden Kletterer mehrere große Steine aus der Felswand löste.
Der 46-Jährige wurde von einem Felsen getroffen und verletzt. Er konnte noch selbst den Notruf alarmieren und wurde von einem Notarzthubschrauber in eine Klinik geflogen. Sein Kletterpartner blieb unverletzt.











