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Home » Schnee und enorme Regen-Mengen befürchtet
Panorama

Schnee und enorme Regen-Mengen befürchtet

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 19, 2026
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Schnee und enorme Regen-Mengen befürchtet

Sturm, Starkregen und Schnee auf den Kanaren

„Regenmengen wie seit Menschengedenken nicht“


Aktualisiert am 19.03.2026 – 04:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Das Wrack der Temple Hall im Hafen von Arrecife bei aufziehendem Gewitter (Archivbild): Schwere Unwetter fegen in den kommenden Tagen über die Kanaren. (Quelle: McPHOTO / Schulz/imago-images-bilder)

Auf den Kanaren ziehen dunkle Wolken auf: Sturm und Regen setzen ein. Meteorologen befürchten enorme Regenmengen – lokal bis zu 400 Liter pro Quadratmeter.

Das Sturmtief „Therese“ hat die Kanaren erreicht und führt dort zu ersten Einschränkungen. Auf Teneriffa sperrte die Inselverwaltung den Teide-Nationalpark und das Teno-Gebirge. Zudem wurde das „Tenerife Bluetrail“-Rennen abgesagt. Nach aktuellen Prognosen wird das Unwetter mindestens bis zum Wochenende über die Inselgruppe fegen. Die Kanaren stellen sich damit auf mehrere Tage mit Sturm, Starkregen und Schnee in den Hochlagen ein.

Für mehrere Inseln galten zunächst Wetterwarnungen wegen starken Windes und hohen Seegangs. Betroffen sind Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria. Bereits am Mittwoch wurden auf den westlichen Inseln Böen von mehr als 70 Kilometern pro Stunde erwartet, dazu Wellen von bis zu fünf Metern Höhe.

Für Donnerstag rechnet der staatliche Wetterdienst Aemet in Teilen der Inseln mit starkem Regen, es gilt die zweite Warnstufe. In Gipfellagen und exponierten Bereichen können dann Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erreicht werden. Zudem zieht eine weitere, aktive Kaltfront über die Inseln, die lokal kräftige Schauer und Gewitter mit sich bringt.

Für La Palma sowie die Süd- und Westseiten der höheren Inseln werden Niederschläge von 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter in nur einer Stunde erwartet. Innerhalb von zwölf Stunden können dort 40 bis 60 Liter zusammenkommen, stellenweise auch mehr. Insgesamt hält der Wetterdienst Aemet in besonders betroffenen Regionen inzwischen Summen von über 200 Litern pro Quadratmeter für möglich. In den Hochlagen kann zudem Schnee fallen.

Der Meteorologe Jörg Kachelmann prognostiziert angesichts der Modellläufe: „Es wird womöglich Regenmengen geben, wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind.“ Und zwar in kurzer Zeit.

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