Spannende Theorie
DFB-Zukunft von Said El Mala: Matthäus hat Vermutung
14.09.2026 – 10:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Wird Said El Mala von Jürgen Klopp fürs DFB-Team nominiert? Rekordnationalspieler Matthäus positioniert sich – und äußert eine Theorie zur Ära Nagelsmann.
Am Bundesliga-Wochenende hat sich DFB-Rekordnationalspieler und TV-Experte Lothar Matthäus in die Debatte um die DFB-Zukunft von Said El Mala eingeschaltet – und dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp eine Empfehlung gegeben. Denn für Matthäus ist offenbar eins klar: Said El Mala gehört in Jürgen Klopps Nationalmannschaft.
Mehreren Berichten zufolge hatte Matthäus am Rande der Bundesliga-Partie zwischen Köln und Werder Bremen (1:1) bei Sky über El Mala gesagt: „Er ist auf jeden Fall ein Spieler für Jürgen Klopp. Er wäre auch ein Spieler für Julian Nagelsmann gewesen.“
Said El Mala und Jürgen Klopp beim DFB: Frühere Nagelsmann-Entscheidung verwundert Matthäus
Der damalige DFB-Trainer Nagelsmann hatte El Mala im November 2025 nach dessen steilem Aufstieg beim Effzeh erstmals in den Kreis der A-Nationalmannschaft berufen – zu einem Einsatz für die Nationalmannschaft kam es unter Nagelsmann für El Mala aber nicht.
Und auch im Kader für die WM-Endrunde 2026 hatte Nagelsmann bekanntermaßen keinen Platz El Mala im deutschen Kader – eine Entscheidung, die viele Kölner überraschte.
Matthäus hat für die Nichtberücksichtigung eine eigene Erklärung parat, sportliche Gründe schließt er aus: „Vielleicht hat er ihn nicht mitgenommen, weil zu viel Trubel um ihn gewesen wäre. Aber genau das brauchen wir doch. Ein Spieler wie er mit dieser Geschwindigkeit setzt seine Stärken ein. Er hat Stärken, die man braucht, um ganz oben dabei zu sein.“
Turbulenter Sommer für Said El Mala beim 1. FC Köln
Trubel kennt El Mala auch aus dem Kölner Sommer: Sowohl der FC Brentford aus der Premier League und Borussia Dortmund hatten sich um das Kölner Top-Talent bemüht – scheiterten aber schlussendlich an der Verhandlungsposition von Thomas Kessler.
Der Wirbel scheint ja bei El Mala keinen größeren Eindruck hinterlassen zu haben: In der Bundesliga legte er dennoch einen guten Start hin und traf unter anderem am ersten Spieltag beim 2:1 gegen Hoffenheim. Beim 1:4 gegen Stuttgart fehlte er dagegen krankheitsbedingt, gegen Werder Bremen saß er angeschlagen zunächst nur auf der Bank, ehe er für die Schlussviertelstunde eingewechselt wurde.
